HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
.
Theater Osnabrück zeigt Ritterepos mit Herz, Schwert und...
Unbekannte sperren Hausbewohner in Quakenbrück ein und fliehen...
Fragezeichen an Ortsschildern: Aktivisten stellen Osnabrücks Rolle als...
Naturerfahrungsraum Ziegenbrink in Osnabrück eröffnet
Diese zwei Vereine in der Region Osnabrück erzeugen...
Sneaker-Riese zieht sich zurück: Foot Locker schließt Filiale...
Raserei in der Osnabrücker Innenstadt: Polizei ermittelt wegen...
Vermarktung für 20 Doppelhausgrundstücke im Baugebiet Eversheide beginnt...
Schweres Wochenende für Osnabrücker Polizei: Tödlicher A30-Unfall, Unfallflucht...
Gute Nachricht des Tages: 107.500 Euro für Vereine,...
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • ✨ KI-Leitlinie
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH
Impressum & Datenschutzerklärung.

Startseite Deutschland & die WeltInsa: Zustimmung für Klima-Auflagen bei öffentlichen Aufträgen
Deutschland & die Welt

Insa: Zustimmung für Klima-Auflagen bei öffentlichen Aufträgen

von dts Nachrichtenagentur 17. April 2024
von dts Nachrichtenagentur 17. April 2024
Baustelle A 100 (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur
17

Trotz Bürokratie-Frust und Wirtschaftsflaute werden die Pläne von Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) für schärfere Klimaschutz-Auflagen für öffentliche Aufträge von mehr Bürgern unterstützt als abgelehnt.

„Eine relative Mehrheit von 39 Prozent befürwortet die verpflichtende Erfüllung von Umweltkriterien zur Senkung der Treibhausgasemissionen als Vergabekriterium von öffentlichen Aufträgen, auch wenn dies zu höheren Preisen führt“ – so das Ergebnis einer Insa-Umfrage, über die die „Neue Osnabrücker Zeitung“ (NOZ) berichtet. 34 Prozent der Befragten lehnen schärfere Auflagen ab, die übrigen 26 Prozent äußerten keine Präferenz.

In Auftrag gegeben hatte die Umfrage das Berliner Forum für Klima, Energie, Mobilität und Bauen (KEMB). Das Forschungsinstitut erhob auch die Parteipräferenz der Befragten. Bei den Grünen lag die Zustimmung zu verpflichtenden CO2-Auflagen bei 83 Prozent und damit am höchsten. Auch SPD-Wähler sind absolut-mehrheitlich dafür. Und auch bei Wählern von Union und Linken überwog das Lager der Befürworter das der Neinsager mit 42:38 beziehungsweise 41:27 Prozent. Die übrigen Wählergruppen sprechen sich mehrheitlich dagegen aus. 46 Prozent sind es bei der FDP-Anhängerschaft und 56 Prozent bei den AfD-Wählern.

Wirtschaftsminister Habeck und Finanzminister Christian Lindner (FDP) ringen seit Monaten um eine Novellierung des Vergaberechtes, ein Kabinettsbeschluss wird für den Sommer erwartet. Im Koalitionsvertrag ist vereinbart, die öffentliche Beschaffung im Volumen von mehr als 300 Milliarden Euro jährlich „wirtschaftlich, sozial, ökologisch und innovativ“ auszurichten. Habeck sieht darin auch ein Instrument, CO2-Emissionen zu senken. Lindner will neue Belastungen für die Wirtschaft verhindern.

Eine Vereinfachung der Regeln ist gemeinsames Ziel der Ampel. „Mit der wichtigen Reform werden Vergabeverfahren vereinfacht und unnötige bürokratische Belastungen abgebaut“, sagte ein Sprecher Habecks der „NOZ“. Das Finanzministerium lehnte eine Stellungnahme „zu regierungsinternen Abstimmungen“ ab.

„Es macht durchaus Sinn, dass der Staat bei öffentlichen Aufträgen allgemeinverbindliche Kriterien festschreibt, die zur Senkung der Treibhausgasemissionen führen“, kommentierte Martin Neumann, Vorsitzender des KEMB-Forums, das Umfrageergebnis gegenüber der „NOZ“. Das könne eine Lenkungswirkung in der Wirtschaft auf dem Weg zur Klimaneutralität entwickeln, zumal in Deutschland die Staatsquote bei mehr als 48 Prozent liege. „Über alle Parteigrenzen hinweg gibt es allerdings nur eine relative Mehrheit für Vergabekriterien, die auch Mehrkosten verursachen.“

Dass das Bild angesichts der ökonomischen Situation in Deutschland sehr differenziert sei, sei nicht überraschend, so Neumann. „Trotzdem lässt sich aber auch in der April-Erhebung des KEMB-Klimaindex ablesen, dass die Deutschen weiter mehrheitlich bereit sind, ihren Beitrag auf dem Weg zur Klimaneutralität zu leisten. Die persönliche Bereitschaft ist relativ hoch.“


Foto:

0 Kommentare 0 FacebookTwitterPinterestEmail
dts Nachrichtenagentur

Ein Artikel der Nachrichtenagentur dts.

vorheriger Artikel
Kommunen fürchten Überlastungen des Stromnetzes
nächster Artikel
Entwicklungsministerin will nicht kürzen – sondern mehr Geld

das könnte Sie auch interessieren

Neues Bündnis fordert starken, zukunftssicheren Sozialstaat für Deutschland

10. März 2026

Trump droht dem Iran wegen Blockade von Öl-Lieferwegen

10. März 2026

Volkswagen plant drastisch mehr Stellenabbau nach Gewinneinbruch

10. März 2026

Dax erholt, Öl- und Gaspreise fallen deutlich nach...

10. März 2026

Rehlinger: Keine Lockerung von Ölsanktionen, schärferes Kartellrecht nötig

10. März 2026

Güterumschlag deutscher Seehäfen 2025 deutlich gestiegen

10. März 2026

E‑Bikes boomen: Deutsche Haushalte setzen stärker auf Elektrofahrräder

10. März 2026

Deutschlands Handelsüberschuss steigt trotz sinkender Exporte und Importe

10. März 2026

Volkswagen-Gewinn bricht ein – Ausblick bleibt vorsichtig optimistisch

10. März 2026

Ifo-Index: Geschäftsklima im deutschen Einzelhandel sinkt deutlich

10. März 2026


Aktuelle Artikel

  • Neues Bündnis fordert starken, zukunftssicheren Sozialstaat für Deutschland

    10. März 2026
  • Trump droht dem Iran wegen Blockade von Öl-Lieferwegen

    10. März 2026
  • Volkswagen plant drastisch mehr Stellenabbau nach Gewinneinbruch

    10. März 2026
  • Dax erholt, Öl- und Gaspreise fallen deutlich nach Trumps Aussagen

    10. März 2026
  • Rehlinger: Keine Lockerung von Ölsanktionen, schärferes Kartellrecht nötig

    10. März 2026


Impressum

  • Facebook
  • Twitter
  • Instagram

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH   ·   Impressum & Datenschutzerklärung   ·   Made with ♡ in Osnabrück.   ·  Unsere Partnerportale:
OSNA.dating Partnersuche   ·   Hilfethemen für die US Einreise mit dem ESTA.  ·   www.kfz-versicherung-trotz-schufa.com  


zurück nach oben
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Home3 demos
  • Politics
  • Economy
  • Sport
  • Culture
  • Technology
  • Region Osnabrück+ Kreis ST
  • Seite 3