Die Inflation in Deutschland hat im März spürbar angezogen. Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamts stiegen die Verbraucherpreise binnen Jahresfrist um 2,7 Prozent, nachdem im Februar lediglich ein Plus von 1,9 Prozent verzeichnet worden war. Wesentlicher Treiber waren dabei die deutlich gestiegenen Energiepreise, während die sogenannte Kerninflation stabil blieb.
Inflationsrate zieht deutlich an
Vor dem Hintergrund des Krieges im Nahen Osten hat der jährliche Anstieg der Verbraucherpreise in Deutschland im März wieder deutlich an Fahrt aufgenommen. Die Inflationsrate wird voraussichtlich 2,7 Prozent betragen, teilte das Statistische Bundesamt am Freitag mit. Im Februar hatte die Teuerung nur bei 1,9 Prozent gelegen. Gegenüber dem Vormonat haben sich die Verbraucherpreise im dritten Monat des Jahres voraussichtlich um 1,1 Prozent erhöht.
Kerninflation bleibt stabil
Die deutlich aussagekräftigere Inflationsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, oftmals auch als Kerninflation bezeichnet, lag unterdessen voraussichtlich wie in den beiden Monaten zuvor bei 2,5 Prozent. Damit liegt sie erstmals seit langem niedriger als der Gesamtindex.
Energie treibt Preise, Nahrungsmittel legen moderat zu
Die Energiepreise waren im März um 7,2 Prozent höher als im Vorjahresmonat – dies ist der erste Anstieg bei Energie seit Dezember 2023. Der Preisauftrieb bei Nahrungsmitteln lag unterdessen bei 0,9 Prozent. Die Preise für Dienstleistungen stiegen um 3,2 Prozent.
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