HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
.
Theater Osnabrück zeigt Ritterepos mit Herz, Schwert und...
Unbekannte sperren Hausbewohner in Quakenbrück ein und fliehen...
Fragezeichen an Ortsschildern: Aktivisten stellen Osnabrücks Rolle als...
Naturerfahrungsraum Ziegenbrink in Osnabrück eröffnet
Diese zwei Vereine in der Region Osnabrück erzeugen...
Sneaker-Riese zieht sich zurück: Foot Locker schließt Filiale...
Raserei in der Osnabrücker Innenstadt: Polizei ermittelt wegen...
Vermarktung für 20 Doppelhausgrundstücke im Baugebiet Eversheide beginnt...
Schweres Wochenende für Osnabrücker Polizei: Tödlicher A30-Unfall, Unfallflucht...
Gute Nachricht des Tages: 107.500 Euro für Vereine,...
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • ✨ KI-Leitlinie
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH
Impressum & Datenschutzerklärung.

Startseite Deutschland & die WeltIndustriestrompreis kostet Bund 3,1 Milliarden Euro in drei Jahren
Deutschland & die Welt

Industriestrompreis kostet Bund 3,1 Milliarden Euro in drei Jahren

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 16. November 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 16. November 2025
Foto: dts
43

Das Bundeswirtschaftsministerium rechnet damit, dass der Industriestrompreis den Bund über drei insgesamt 3,1 Milliarden Euro kostet. Grundlage ist ein Eckpunktepapier des Ministeriums, über das das Nachrichtenmagazin Politico berichtet. Unternehmen sollen die Förderung degressiv nutzen können und müssen einen Teil der Subventionen in das Stromsystem entlastende Investitionen stecken. Eine Kumulation mit der bestehenden Strompreiskompensation ist nicht möglich, stattdessen ist ein Wahlrecht zwischen den Instrumenten vorgesehen.

Industriestrompreis: Kosten und Zeitplan

Das Bundeswirtschaftsministerium geht davon aus, dass der Industriestrompreis den Bund über drei insgesamt 3,1 Milliarden Euro kosten wird. Das geht aus einem Eckpunktepapier des Ministeriums hervor, über welches das Nachrichtenmagazin Politico berichtet. Nach der Einigung von Union und SPD im Koalitionsausschuss hatte Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) die Kosten am Donnerstag zunächst auf drei bis fünf Milliarden Euro beziffert.

Unternehmen können die neue Subvention erstmals 2027 rückwirkend für 2026 beantragen. Das Ministerium will dabei die Möglichkeit einräumen, die Beihilfe degressiv zu gestalten. Firmen würden dann im ersten Jahr am stärksten entlastet. Im Gegenzug fielen im Haushalt 2027 mit 1,5 Milliarden Euro die höchsten Kosten an. In den beiden Folgejahren plant der Bund mit jeweils 800 Millionen Euro.

Fördermechanismus und Konditionen

Der Industriestrompreis tritt als Alternative neben das bestehende Instrument der Strompreiskompensation. Eine Kumulation beider Instrumente wird nicht möglich sein, heißt es in dem Papier. Die Koalition hat aber vereinbart, die Strompreiskompensation auszuweiten. Sie dürfte also für mehr Branchen geöffnet werden. Unternehmen sollen ein „Wahlrecht haben, welches der Instrumente sie im jeweiligen Abrechnungsjahr in Anspruch nehmen“, heißt es in dem Papier.

Der Industriestrompreis soll der Einigung zufolge bei 5 Cent je Kilowattstunde liegen. Unternehmen können die Differenz zum Referenzpreis am Markt für die Hälfte ihres jährlichen Stromverbrauchs zu 50 Prozent kompensieren lassen. Unternehmen sollen eine degressive Förderung in Anspruch nehmen können. „Unternehmen sollen zu Beginn der Laufzeit einen hohen Entlastungseffekt erhalten können, damit Investitionen möglichst schnell angereizt werden“, heißt es in dem Papier.

Sie erhalten die Wahl, im ersten Jahr mehr als 50 Prozent der zustehenden Förderung zu beantragen, „im zweiten Jahr 50 Prozent und im dritten Jahr entsprechend weniger als 50 Prozent ihrer Strommenge“, laut Eckpunktepapier. Dies soll „ex ante und unbürokratisch“ kontrolliert werden, heißt es in dem Papier.

Begünstigte Branchen und Auflagen

Profitieren sollen 91 Wirtschaftssektoren und Teilsektoren, die in Liste 1 Anhang 1 der KUEBLL-Liste genannt werden. „Hierzu gehören […] u. a. große Teile der chemischen Industrie, die Metallindustrie, Gummi- und Kunststoffverarbeitung, Glas- und Keramikherstellung, die Produktion von Zement, Batteriezellen und Halbleitern, ebenso wie Teile der Papierindustrie, des Maschinenbaus und der Rohstoffgewinnung“, heißt es im Eckpunktepapier.

Die Hälfte der Subvention muss von den Firmen in „neue oder modernisierte Anlagen investiert werden, die einen messbaren Beitrag zur Senkung der Kosten des Stromsystems leisten, ohne den Verbrauch fossiler Brennstoffe in die Höhe zu treiben“, heißt es in dem Papier. Darunter fallen auch die Erzeugung erneuerbarer Energien, Energiespeicher, Verbesserungen der Energieeffizienz, Elektrolyseure.

Die Gegenleistungen sollen „technologieoffen“ ausgestaltet sein und werden von einer Vollzugsbehörde genehmigt. „Die konkreten Bedingungen hierfür werden im Rahmen des Notifizierungsprozesses mit der Europäischen Kommission im Detail diskutiert“, heißt es in dem Papier. Die Investitionen können sowohl am eigenen Standort als auch „Dritten übertragen werden“, heißt es in dem Papier. Die Unternehmen haben 48 Monate nach Gewährung der Beihilfe Zeit, die Maßnahmen umzusetzen. Ausnahmen gelten für technische Gründe.

Unternehmen können zehn Prozent mehr Förderung erhalten, wenn sie mindestens 80 Prozent des Geldes investieren. „Mindestens 75 Prozent des gewährten Flexibilitäts-Bonus müssen in Gegenleistungen investiert werden“, heißt es in dem Papier.

0 Kommentare 0 FacebookTwitterPinterestEmail
mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

vorheriger Artikel
Deutschland bekräftigt EU-Perspektive für Westbalkan, fordert Reformen
nächster Artikel
Noch eine Scheibe eingeschlagen – nur 100 Meter vom SPD-Fraktionsbüro

das könnte Sie auch interessieren

Neues Bündnis fordert starken, zukunftssicheren Sozialstaat für Deutschland

10. März 2026

Trump droht dem Iran wegen Blockade von Öl-Lieferwegen

10. März 2026

Volkswagen plant drastisch mehr Stellenabbau nach Gewinneinbruch

10. März 2026

Dax erholt, Öl- und Gaspreise fallen deutlich nach...

10. März 2026

Rehlinger: Keine Lockerung von Ölsanktionen, schärferes Kartellrecht nötig

10. März 2026

Güterumschlag deutscher Seehäfen 2025 deutlich gestiegen

10. März 2026

E‑Bikes boomen: Deutsche Haushalte setzen stärker auf Elektrofahrräder

10. März 2026

Deutschlands Handelsüberschuss steigt trotz sinkender Exporte und Importe

10. März 2026

Volkswagen-Gewinn bricht ein – Ausblick bleibt vorsichtig optimistisch

10. März 2026

Ifo-Index: Geschäftsklima im deutschen Einzelhandel sinkt deutlich

10. März 2026


Aktuelle Artikel

  • Neues Bündnis fordert starken, zukunftssicheren Sozialstaat für Deutschland

    10. März 2026
  • Trump droht dem Iran wegen Blockade von Öl-Lieferwegen

    10. März 2026
  • Volkswagen plant drastisch mehr Stellenabbau nach Gewinneinbruch

    10. März 2026
  • Dax erholt, Öl- und Gaspreise fallen deutlich nach Trumps Aussagen

    10. März 2026
  • Rehlinger: Keine Lockerung von Ölsanktionen, schärferes Kartellrecht nötig

    10. März 2026


Impressum

  • Facebook
  • Twitter
  • Instagram

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH   ·   Impressum & Datenschutzerklärung   ·   Made with ♡ in Osnabrück.   ·  Unsere Partnerportale:
OSNA.dating Partnersuche   ·   Hilfethemen für die US Einreise mit dem ESTA.  ·   www.kfz-versicherung-trotz-schufa.com  


zurück nach oben
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Home3 demos
  • Politics
  • Economy
  • Sport
  • Culture
  • Technology
  • Region Osnabrück+ Kreis ST
  • Seite 3