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Startseite Deutschland & die WeltImmobilienpreise in Deutschland: Plus 3,9 Prozent im Q2 2025
Deutschland & die Welt

Immobilienpreise in Deutschland: Plus 3,9 Prozent im Q2 2025

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 11. August 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 11. August 2025
Neubauten am 29.07.2024 / via dts Nachrichtenagentur
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Die Immobilienpreise in Deutschland sind im zweiten Quartal 2025 weiter gestiegen. Nach einer am Montag veröffentlichten Analyse des Verbands deutscher Pfandbriefbanken legten sie im Jahresvergleich um 3,9 Prozent und gegenüber dem Vorquartal um 1,0 Prozent zu. Treiber waren vor allem Wohnimmobilien, während Gewerbeobjekte ebenfalls zulegten.

Ausgewertet wurden echte Immobilientransaktionsdaten von mehr als 700 Kreditinstituten für den gesamten deutschen Markt für Wohn-, Büro- und Einzelhandelsimmobilien. Wie in den Quartalen zuvor trugen insbesondere die Wohnimmobilienpreise zum Anstieg bei: Sie erhöhten sich gegenüber dem Vorjahresquartal um durchschnittlich 4,1 Prozent und gegenüber dem direkten Vorquartal um 1,1 Prozent. Die Gewerbeimmobilienpreise, zusammengesetzt aus Büro- und Einzelhandelsimmobilien, legten um 2,9 Prozent auf Jahressicht und um 1,0 Prozent auf Quartalssicht zu.

Wohnimmobilien treiben die Entwicklung

„Die Erholungsphase auf dem Immobilienmarkt hält weiter an“, sagte VDP-Hauptgeschäftsführer Jens Tolckmitt. „Die Immobilienpreise sind jetzt das fünfte Quartal in Folge angestiegen, wobei die Preise für Wohnimmobilien die Entwicklung weiterhin treiben. Die Dynamik der Wohnimmobilienpreise hat zuletzt erneut zugenommen, was eindeutig auf die äußerst angespannte Situation auf dem Wohnungsmarkt zurückzuführen ist.“ sagte VDP-Hauptgeschäftsführer Jens Tolckmitt. In einer Zeit, in der die Baufertigstellungen zuletzt deutlich zurückgegangen seien, interessierten sich immer mehr Kaufwillige für wenige am Markt angebotene Wohnobjekte – das treibe die Preise weiter in die Höhe.

Besonders deutlich verteuerten sich im Jahresvergleich Mehrfamilienhäuser mit einem Plus von 5,6 Prozent gegenüber dem zweiten Quartal 2024. Das selbst genutzte Wohneigentum, bestehend aus Einfamilienhäusern und Eigentumswohnungen, stieg um 2,6 Prozent. Im Quartalsvergleich lag der Preisanstieg bei Mehrfamilienhäusern mit 1,3 Prozent spürbar über dem Zuwachs bei selbst genutztem Wohneigentum (0,8 Prozent).

Der sich weiter zuspitzende Wohnungsmangel ließ auch die Neuvertragsmieten in Mehrfamilienhäusern im zweiten Quartal 2025 steigen. Mit 3,5 Prozent im Jahresvergleich fiel die Zunahme allerdings etwas weniger dynamisch aus als im direkten Vorquartal (4,3 Prozent). Gemessen am VDP-Index für Liegenschaftszinsen, verringerten sich die Renditen von Mietobjekten im Vorjahresvergleich um 1,9 Prozent – eine Konsequenz aus den relativ zur Preisentwicklung geringeren Mietsteigerungen.

Entwicklung in den Top-7-Städten

In Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln, München und Stuttgart stiegen die Preise für Wohnimmobilien im zweiten Quartal dieses Jahres etwas stärker als im Bundesdurchschnitt: Der Zuwachs belief sich auf durchschnittlich 5,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Am stärksten zogen die Preise in München und Frankfurt am Main an, mit Steigerungsraten von 6,5 bzw. 6,4 Prozent. Die geringste Verteuerung auf Jahressicht wies Stuttgart auf (3,0 Prozent). Im Vergleich zum direkten Vorquartal verzeichneten Düsseldorf (2,0 Prozent) und Frankfurt am Main (1,7 Prozent) die höchsten Zuwächse; im Durchschnitt verteuerten sich Wohnimmobilien in den Top 7-Städten zwischen dem ersten und zweiten Quartal um 1,5 Prozent.

Der Wohnungsmangel und der damit einhergehende Anstieg der Mieten manifestierten sich vor allem in den Metropolen: Die Neuvertragsmieten erhöhten sich in den sieben großen Ballungsräumen um durchschnittlich 4,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Während Düsseldorf und Frankfurt am Main Mietsteigerungen von 5,0 bzw. 4,9 Prozent auswiesen, fielen die Zuwächse in Köln und Stuttgart mit 3,6 Prozent und 3,4 Prozent am geringsten aus. Die Renditen, gemessen am VDP-Liegenschaftsindex, gaben in den Top 7-Städten im Durchschnitt um 1,6 Prozent nach, wobei sich die Bandbreite zwischen -2,4 Prozent (Köln) und +0,1 Prozent (Stuttgart) erstreckte.

Gewerbeimmobilien legen zu

Der Anstieg der Gewerbeimmobilienpreise um 2,9 Prozent im Vergleich zum zweiten Quartal 2024 setzte sich aus Preiszuwächsen sowohl bei Büro- (3,3 Prozent) als auch bei Einzelhandelsobjekten (2,0 Prozent) zusammen. Gegenüber dem Anfangsquartal 2025 erhöhten sich die Preise für Büroimmobilien um 1,1 Prozent, die Einzelhandelsimmobilienpreise um 0,6 Prozent – insgesamt ergab sich im Quartalsvergleich eine Zunahme um 1,0 Prozent.

Ähnlich wie die Preise entwickelten sich die Neuvertragsmieten: Bei Büroimmobilien stand ein Mietanstieg von durchschnittlich 3,5 Prozent auf Jahressicht zu Buche, bei Handelsobjekten lag das Wachstum bei 2,1 Prozent. Die Renditen, gemessen am VDP-Liegenschaftszinssatzindex, stiegen bei Büros im Jahresvergleich um 0,3 Prozent, bei Einzelhandelsimmobilien um 0,2 Prozent. Auf Quartalssicht reduzierten sich die Renditen um 0,1 Prozent bei Büros bzw. 0,2 Prozent bei Handelsobjekten, so die Analyse der Pfandbriefbanken.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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