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Startseite Deutschland & die WeltIHK-Präsidentin widerspricht Scholz: Deindustrialisierung in Deutschland
Deutschland & die Welt

IHK-Präsidentin widerspricht Scholz: Deindustrialisierung in Deutschland

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 12. Februar 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 12. Februar 2025
Foto: dts
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Die Präsidentin der Industrie- und Handelskammer Köln (IHK Köln), Nicole Grünewald, widerspricht entschieden den Aussagen von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) zur wirtschaftlichen Lage in Deutschland. Grünewald sieht in der Verlagerung von Investitionen ins Ausland deutliche Anzeichen einer Deindustrialisierung, während Scholz ein solches Szenario öffentlich verneint hat.

Kontroverse um Deindustrialisierung

Nicole Grünewald, Präsidentin der IHK Köln, äußerte scharfe Kritik an der Haltung des Bundeskanzlers Olaf Scholz, der kürzlich in einem TV-Duell mit Friedrich Merz die Existenz einer Deindustrialisierung in Deutschland verneinte. „Dass ein amtierender Bundeskanzler eine laufende Deindustrialisierung abstreitet, ist ein Problem für unsere Wirtschaft“, sagte Grünewald dem Portal „Business Insider“. Sie betonte, dass die Zahlen eine andere Sprache sprechen würden.

Investmenttrends und Vertrauenskrise

Laut Grünewald zeigen die aktuellen Daten, dass 29 Prozent der international tätigen Unternehmen ihre Auslandsstandorte ausbauen wollen, während 34 Prozent ihre Investitionen in Deutschland zurückfahren. „Das heißt: Unsere Unternehmen verlagern ihre Investitionen ins Ausland“, erklärte sie weiter und betonte: „Deutschland erlebt eine Deindustrialisierung.“ Diese Entwicklung führe zu einer Vertrauenskrise, da mehr als die Hälfte der Unternehmen kein Vertrauen mehr in die aktuelle Politik hätten.

Politik als Risikofaktor

Nicole Grünewald macht vor allem die Politik der Ampel-Regierung für die wirtschaftliche Stagnation verantwortlich. „Wir brauchen Verlässlichkeit. Mehr als die Hälfte unserer Unternehmen sagen mittlerweile, dass sie kein Vertrauen mehr in die Politik haben. Das hatten wir noch nie: Die Wirtschaft begreift die Politik als Risikofaktor für den Standort Deutschland“, äußerte Grünewald gegenüber „Business Insider“. Die IHK Köln ist die größte Industrie- und Handelskammer Nordrhein-Westfalens und vertritt rund 150.000 Unternehmen aus der Region.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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