In seiner aktuellen Sitzung bei der Seedhouse Accelerator GmbH in Osnabrück diskutierte der IHK-Berufsbildungsausschuss Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung von Prüfungen. „Mit digitalen Prüfungen können Prüfungsprozesse modernisiert und Prüfer entlastet werden“, stellten die Ausschussvorsitzenden Stephan Soldanski und Wolfgang Paus fest.
Auch digitale Prüfungen ermöglichen
Ins Thema führte Sönke Feldhusen, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK Lüneburg-Wolfsburg und Federführer Berufliche Bildung der IHK Niedersachsen, ein. „Bereits heute werden Prüfungen digital durchgeführt, so etwa Ausbildereignungsprüfungen und Fach- und Sachkundeprüfungen. Ziel ist es, perspektivisch flächendeckend auch digitale Ausbildungsprüfungen zu ermöglichen“, erläuterte Feldhusen. „Die Ziele der Einführung von digitalen Prüfungen sind eine Qualitätssteigerung, eine Entlastung der ehrenamtlichen Prüfer und ein flexiblerer Service für unsere Prüfungsteilnehmer und die Ausbildungsbetriebe“, so Feldhusen weiter.
Tablets oder Laptops
Die IHK in Osnabrück bietet aktuell digitale Prüfungen bei den Ausbildereignungsprüfungen, in der Sach- und Fachkunde und in Zwischenprüfungen verschiedener kaufmännischer Berufe wie etwa Buchhändler und Kaufleute für Marketingkommunikation an. Dabei werden den Teilnehmern Tablets oder Laptops zur Verfügung gestellt, an denen sie die Aufgaben bearbeiten können.
Der aus Arbeitgeber-, Arbeitnehmer- und Lehrervertretern bestehende IHK-Berufsbildungsausschuss trifft sich dreimal jährlich und ist in allen wichtigen Angelegenheiten der beruflichen Bildung zu unterrichten und anzuhören. Er hat im Rahmen seiner Aufgaben auf eine stetige Entwicklung der Qualität der beruflichen Bildung hinzuwirken. Die vom Niedersächsischen Kultusministerium berufenen Gremienmitglieder sind ehrenamtlich tätig.
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