HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
.
80.000 Euro und ein Landschaftsarchitekt für eine „Klima-Oase“
pop up quartier schafft langfristige Perspektiven für zwei...
Einbruch in Keller eines Osnabrücker Mehrparteienhauses
Wohnhausbrand sorgt für Großeinsatz in Hilter
Gute Nachricht des Tages: Sparkasse Osnabrück sichert ein...
Veränderung bei der A-Jugend: Danneberg schafft Raum für...
Dr. Pouhramadi eröffnet neue Hausarztpraxis in der Innenstadt...
Spendenaktion für Wallenhorster Kinder nach dem gewaltsamen Tod...
Selbstbewusstsein und Power: Das Glow up Studio bringt...
Das ist die neue Superintendentin des Kirchenkreises Melle-Georgsmarienhütte
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • ✨ KI-Selbstverpflichtung
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH
Impressum & Datenschutzerklärung.

Startseite Deutschland & die WeltIfo-Chef kritisiert SPD-Steuerpläne als kaum finanzierbar
Deutschland & die Welt

Ifo-Chef kritisiert SPD-Steuerpläne als kaum finanzierbar

von Hasepost Redaktion 17. Februar 2026
von Hasepost Redaktion 17. Februar 2026
Bundesfinanzministerium (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur
42

Ifo-Präsident Clemens Fuest hält die von SPD-Finanzminister Lars Klingbeil geplanten Steuersenkungen für mittlere und untere Einkommen für kaum finanzierbar. Er verweist auf hohe Kosten für den Staat und eine aus seiner Sicht fehlende Bereitschaft der Koalition, die Ausgaben zu begrenzen. Gleichzeitig warnt Fuest vor einer höheren Belastung von Spitzenverdienern und sieht mittelfristig eine Anhebung der Mehrwertsteuer als mögliche Folge der Haushaltslage.

Fuest kritisiert Finanzierungspläne für Steuerentlastungen

Ifo-Präsident Clemens Fuest hat die Pläne von SPD-Finanzminister Lars Klingbeil, die Steuern für mittlere und untere Einkommen zu senken, als kaum finanzierbar bezeichnet. Allein die Abflachung des sogenannten Mittelstandsbauchs würde den Staat mehr als 30 Milliarden Euro im Jahr kosten, sagte er der FAZ (Mittwochausgabe). „Steuerlasten sind letztlich die Konsequenz von Ausgaben. Wenn man steuerlich entlasten will, muss man Ausgaben senken – da müsste die Regierung eigentlich beginnen.“ Die Bereitschaft der Koalition, an die Ausgaben ernsthaft heranzugehen, sei „bislang nicht vorhanden“.

Skepsis gegenüber höherem Spitzensteuersatz und CDU-Vorschlag

Auch eine Erhöhung des Spitzensteuersatzes, wie sie die SPD zur Gegenfinanzierung ins Spiel bringt, sieht Fuest skeptisch. „Die wirtschaftliche Lage in Deutschland ist jetzt schon angespannt, es wird viel zu wenig investiert – will man das noch verstärken?“, fragte er laut FAZ. Eine höhere Belastung der Spitzenverdiener würde sich „mittelbar negativ auf die Einkommen der Mittelschicht auswirken“. Den Vorschlag von CDU-Generalsekretär Linnemann, den Spitzensteuersatz erst ab 80.000 Euro greifen zu lassen, nannte Fuest in der Entlastungswirkung schwer abschätzbar. Das sei „Kaffeesatzleserei“, da die Kosten je nach Ausgestaltung des Tarifverlaufs erheblich variieren würden.

Haushaltslücke, Sondervermögen und mögliche Mehrwertsteuererhöhung

Mit Blick auf die prognostizierte Haushaltslücke von rund 130 Milliarden Euro zwischen 2027 und 2029 rechnet der Ökonom mit einer Mischung aus Ausgabenbegrenzungen, Steuerverschärfungen und zusätzlicher Verschuldung. Er fürchte, dass die Regierung weitere Mittel aus Sondervermögen umwidmen werde – die viel kritisierte Zweckentfremdung könne also sogar noch zunehmen, „weil einfach der Druck so groß ist“.
Mittelfristig hält Fuest auch eine Mehrwertsteuererhöhung für kaum vermeidbar. „Mittelfristig kann man nicht ausschließen, dass die Politik als ultima ratio die Mehrwertsteuer erhöht“, sagte er der FAZ. Eine Umsatzsteuererhöhung sei „weniger wachstumsfeindlich“ als eine Einkommensteuererhöhung, weil sie sich weniger negativ auf Investitionen auswirke. Zugleich sagte er: „Wenn man mehr Wachstum haben will und wenn man steuerliche Entlastung haben will, muss der Staat nun mal Ausgaben kürzen.“
Die Hoffnung der Bundesregierung, die Haushaltslage durch stärkeres Wirtschaftswachstum zu entschärfen, dämpfte Fuest deutlich. „Wir haben keine Hinweise, dass es zu einem Aufschwung kommt, der über das hinausgeht, was ohnehin eingepreist ist. Da sehe ich nichts kommen“, sagte er der FAZ.

✨ mit KI bearbeitet

0 Kommentare 0 FacebookTwitterPinterestEmail
Hasepost Redaktion

Die HASEPOST-Redaktion liefert täglich aktuelle Nachrichten für Osnabrück und die Region. Dieser Artikel basiert auf Basismaterial der dts Nachrichtenagentur, das – sofern gekennzeichnet – durch KI bearbeitet wurde. Der Artikel wurde von unserer Redaktion geprüft, inhaltlich bearbeitet und gegebenenfalls um lokale Aspekte oder weiterführende Informationen aus anderen Quellen ergänzt.

vorheriger Artikel
Grünen-Politikerin fordert Bund-Länder-Prüfung von AfD-Verbotsverfahren
nächster Artikel
Bürocontainer in Flammen: Brand bei Coppenrath & Wiese in Mettingen

das könnte Sie auch interessieren

SPD-Politiker drängt auf EU-Beitritt zum Pazifik-Handelspakt

20. Februar 2026

Grey’s-Anatomy-Star Eric Dane mit 53 an Krankheit ‚ALS‘...

20. Februar 2026

Süd-Länder fordern grundlegende Reform des Länderfinanzausgleichs

20. Februar 2026

Grüne bieten Ampel Sozialstaatsreform und Grundgesetzänderung an

20. Februar 2026

SPD-Politikerin fordert strengere Anti-Vetternwirtschaft-Regeln im Bundestag

20. Februar 2026

China bleibt 2025 wichtigster Handelspartner Deutschlands vor USA

20. Februar 2026

Erzeugerpreise sinken im Januar 2026 vor allem durch...

20. Februar 2026

Bundestagsvize Nouripour fordert Betätigungsverbot für Revolutionsgarden

20. Februar 2026

Hofreiter rügt Kanzler Merz für Spekulationen über zweite...

20. Februar 2026

Özdemir befürwortet Auslagerung von Asylverfahren in Drittstaaten

20. Februar 2026


Aktuelle Artikel

  • 80.000 Euro und ein Landschaftsarchitekt für eine „Klima-Oase“

    20. Februar 2026
  • SPD-Politiker drängt auf EU-Beitritt zum Pazifik-Handelspakt

    20. Februar 2026
  • Grey’s-Anatomy-Star Eric Dane mit 53 an Krankheit ‚ALS‘ gestorben

    20. Februar 2026
  • Süd-Länder fordern grundlegende Reform des Länderfinanzausgleichs

    20. Februar 2026
  • Grüne bieten Ampel Sozialstaatsreform und Grundgesetzänderung an

    20. Februar 2026


Impressum

  • Facebook
  • Twitter
  • Instagram

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH   ·   Impressum & Datenschutzerklärung   ·   Made with ♡ in Osnabrück.   ·  Unsere Partnerportale:
OSNA.dating Partnersuche   ·   Hilfethemen für die US Einreise mit dem ESTA.  ·   www.kfz-versicherung-trotz-schufa.com  


zurück nach oben
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Home3 demos
  • Politics
  • Economy
  • Sport
  • Culture
  • Technology
  • Region Osnabrück+ Kreis ST
  • Seite 3