Die Personalplanungen der Unternehmen in Deutschland haben sich im Mai leicht aufgehellt. Das Ifo-Beschäftigungsbarometer ist auf den höchsten Stand seit Juli des vergangenen Jahres gestiegen, wie aus aktuellen Daten hervorgeht. Zugleich bleiben die Aussichten für den Arbeitsmarkt verhalten, wie das Münchner Ifo-Institut gegenüber dem „Handelsblatt“ betont.
Beschäftigungspläne wieder etwas positiver
Die Personalplanungen der Unternehmen in Deutschland waren im Mai wieder etwas positiver. Das zeigt das jüngste Ifo-Beschäftigungsbarometer, über welches das „Handelsblatt“ berichtet. Der Wert stieg im Januar auf 93,9 Punkte – das ist der höchste Wert seit Juli des vergangenen Jahres.
Klaus Wohlrabe, Chefstatistiker des Münchner Ifo-Instituts, sagte dem „Handelsblatt“: „Die Beschäftigungspläne sind nicht mehr ganz so restriktiv.“ Zugleich warnte er vor überzogenen Erwartungen: „Trotzdem bleiben die Unternehmen aufgrund der schwachen wirtschaftlichen Entwicklung und der anhaltenden Unsicherheit bei ihren Personalplanungen zurückhaltend. Eine nachhaltige Erholung am Arbeitsmarkt zeichnet sich gegenwärtig noch nicht ab.“
Grundlage: Personalplanungen von 9.500 Unternehmen
Das Ifo-Beschäftigungsbarometer basiert auf den Personalplanungen von etwa 9.500 Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes, des Bauhauptgewerbes, des Groß- und Einzelhandels und des Dienstleistungssektors. Das Barometer wird monatlich für das „Handelsblatt“ berechnet.
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