Unternehmen in Deutschland planen derzeit seltener, Stellen abzubauen. Das Ifo-Beschäftigungsbarometer ist im Januar auf 93,4 Punkte gestiegen, nachdem es im Dezember noch bei 91,9 Punkten gelegen hatte.
Stellenabbau verlangsamt sich
Klaus Wohlrabe, Leiter der Ifo-Umfragen, erklärte am Mittwoch: „Der Stellenabbau verlangsamt sich, kommt aber noch nicht zum Stillstand.“ Zugleich betonte er: „Vor allem in der Industrie bleibt der Arbeitsmarkt unter Druck – eine Trendwende ist noch nicht in Sicht.“ Beide Aussagen gab Wohlrabe laut Ifo-Institut im Zusammenhang mit der Veröffentlichung des aktuellen Beschäftigungsbarometers ab.
In nahezu allen Bereichen der Industrie werden weiterhin Stellen abgebaut. Besonders die Autobranche und Unternehmen im Metallbereich planen mit weniger Mitarbeitern. Auch die Unternehmen im Handel wollen im neuen Jahr mit weniger Beschäftigten auskommen.
Unterschiedliche Entwicklungen in den Branchen
Im Dienstleistungssektor stieg das Ifo-Beschäftigungsbarometer dagegen merklich an. Derzeit halten sich dort positive und negative Antworten die Waage. Insbesondere Ingenieurbüros und IT-Dienstleister suchen verstärkt nach neuem Personal.
Stabile Beschäftigung im Baugewerbe
Im Baugewerbe hat sich nach den Angaben des Ifo-Instituts wenig verändert. Die Unternehmen planen hier mit einer gleichbleibenden Mitarbeiterzahl.