In Deutschland hat im Februar knapp ein Viertel aller Beschäftigten zumindest teilweise von zu Hause gearbeitet. Laut jüngster Konjunkturumfrage des Ifo-Instituts liegt der Homeoffice-Anteil damit nahe an einem seit 2022 weitgehend stabilen Niveau. Während Dienstleistungen und IT deutlich höhere Werte verzeichnen, bleibt die Nutzung im Handel und Bau vergleichsweise gering.
Homeoffice-Anteil seit 2022 weitgehend stabil
Im Februar haben 24,3 Prozent aller Beschäftigten in Deutschland zumindest teilweise von zu Hause gearbeitet. Das geht aus der jüngsten Konjunkturumfrage des Ifo-Instituts hervor. Im März 2021 wurde der Höchstwert mit 32,3 Prozent erreicht, im August 2024 der niedrigste mit 23,4 Prozent.
„Seit 2022 arbeiten etwa ein Viertel aller Beschäftigten zumindest teilweise im Homeoffice“, sagte Ifo-Forscher Jean-Victor Alipour. „Trotz deutlicher Unterschiede zwischen den Branchen bleibt die Homeoffice-Nutzung auch innerhalb der einzelnen Sektoren weitgehend konstant“, so Alipour laut Ifo-Institut.
Deutliche Unterschiede zwischen den Branchen
Mit 34,9 Prozent verzeichnet die Dienstleistungsbranche den höchsten Homeoffice-Anteil. Darunter arbeiten die IT-Dienstleister besonders häufig im Homeoffice: 76,4 Prozent – und die Unternehmensberater mit einem Anteil von 67,6 Prozent.
Im Verarbeitenden Gewerbe arbeiten 15,4 Prozent von zu Hause. Dort ist die Homeoffice-Quote in der Automobilindustrie mit 24,2 Prozent und bei den Herstellern von Datenverarbeitungsgeräten mit 21,9 Prozent am höchsten.
Niedrige Quoten im Handel und Bau
Im Handel liegt die Quote branchenbedingt deutlich niedriger bei 12,6 Prozent. Im Großhandel arbeiten 17,3 Prozent der Beschäftigten zumindest zeitweise von zu Hause, im Einzelhandel 5,9 Prozent. In der Baubranche ist die Quote mit 4,5 Prozent am niedrigsten.
„Einzelne Firmen, die das Homeoffice stark einschränken, begründen noch keinen Trend. Das Homeoffice ist und bleibt etabliert“, so Alipour laut Ifo-Institut.
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