Die gestiegenen Spritpreise in Deutschland führen nach Angaben der Branche zu deutlich mehr Fahrgästen im öffentlichen Personennahverkehr. Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) sieht eine erhöhte Nachfrage nach ÖPNV-Tickets, warnt jedoch vor fehlenden finanziellen Spielräumen für ein größeres Angebot.
Mehr Fahrgäste in Bussen und Bahnen
Die hohen Spritpreise in Deutschland führen offenbar zu deutlich mehr Fahrgästen in Bussen und Bahnen. Man gehe davon aus, „dass die Nachfrage nach ÖPNV-Tickets vor dem Hintergrund gestiegener Kraftstoffpreise für Pkw gestiegen ist“, sagte ein Sprecher des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) der „Rheinischen Post“ (Freitagausgabe).
Verkehrsunternehmen beklagen knappe Budgets
„Bedauerlicherweise können die Verkehrsunternehmen darauf nicht mit einem angemessenen Angebotsaufwuchs reagieren aufgrund der knappen Budgets“, erklärte der Sprecher des VDV der „Rheinischen Post“.
Wichtig sei daher, dass der Bund den im Koalitionsvertrag vereinbarten ÖPNV-Modernisierungspakt nun auch entschlossen umsetze. So müsse beispielsweise das Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz so geändert werden, „dass die Verkehrsunternehmen Planungssicherheit haben“, sagte der Sprecher der „Rheinischen Post“.
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