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AktuellOsnabrückWeststadt

Hochschule Osnabrück untersucht Menge, Ursprung und Qualität der Lebensmittelspenden der Tafeln

von Hasepost 16. Januar 2026
von Hasepost 16. Januar 2026
Obst und Gemüse wird im Vergleich zu Kühl- und Tiefkühlwaren sowie Trockenware eher weniger gespendet.
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📍Ort des Geschehens: Osnabrück (Gesamtstadt)

Wie gelangen große Lebensmittelspenden überhaupt in die Tafel-Strukturen – und welche Mengen und Produktgruppen werden dabei in zentralen Verteilzentren bewegt? Antworten darauf liefert erstmals eine wissenschaftliche Analyse der Warenströme in niedersächsischen Tafel-Verteilzentren. Forscherinnen der Hochschule Osnabrück untersuchen im Projekt TaLoNi (Tafel-Logistik Niedersachsen) seit 2024 systematisch, welche Lebensmittel gespendet, umverteilt und weitergegeben werden. Die Ergebnisse eröffnen neue Möglichkeiten, Lebensmittelverschwendung weiter zu reduzieren und die Versorgung armutsbetroffener Menschen gezielt zu verbessern.

Ein wichtiger Meilenstein

Im Fokus der Untersuchung stehen zwei Tafel-Verteilzentren in Börger (Landkreis Emsland) und Springe (Region Hannover), die seit 2024 beziehungsweise 2025 mit Fördermitteln des Niedersächsischen Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz aufgebaut wurden. Ziel der Zentren ist es, größere Lebensmittelspenden – etwa aus Produktion und Verarbeitung – zentral anzunehmen und effizient an örtliche Tafeln zu verteilen. Viele dieser Lebensmittel würden ohne diese Strukturen entsorgt.

„Dass wir die Warenströme erstmals systematisch erfassen und wissenschaftlich auswerten, ist ein wichtiger Meilenstein“, sagt Murielle Frerk, Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Promovendin an der Hochschule Osnabrück. „Die Analyse zeigt, welches Potenzial in zentralen Verteilstrukturen steckt – und wo sich Prozesse künftig noch gezielter verbessern lassen.“

Zentrale Logistik entlastet Tafeln vor Ort

Die Datenerhebung erfolgt palettenweise: Jede Lieferung wird dokumentiert und im Projekt quantitativ und qualitativ ausgewertet. Das Verteilzentrum in Börger akquiriert seit Januar 2024 Lebensmittelspenden. Im ersten Jahr wurden dort knapp zweitausend Paletten umverteilt, innerhalb eines Jahres wurde diese Zahl mehr als verdoppelt.

Monatlich werden zwischen 300 und 400 Paletten an das Verteilzentrum gespendet und auch an die einzelnen Tafeln verteilt. Das Verteilzentrum in Springe nimmt seit Januar 2025 Lebensmittelspenden an und wurde im Mai 2025 offiziell eröffnet. Für das Jahr 2025 wurden knapp zweitausend Paletten erfasst.

Die Verteilzentren übernehmen dabei eine wichtige Funktion für die Tafeln vor Ort: Sie bündeln große Spendenmengen, sorgen für Kühl- und Lagerkapazitäten und organisieren die Weiterverteilung. Hierdurch werden lokale Ausgabestellen organisatorisch entlastet und können sich stärker auf ihre Kernaufgabe konzentrieren – die Ausgabe von Lebensmitteln an Menschen.

Mehr Wissen über Menge, Qualität und Wirkung

Die Ware stammt überwiegend aus der Lebensmittelverarbeitung und von Herstellern, häufig handelt es sich um Überproduktionen oder Produkte mit kurzer Restlaufzeit. Inhaltlich dominieren Kühl- und Tiefkühlwaren mit etwas mehr als der Hälfte der Spenden, gefolgt von Trockenware mit etwa einem Drittel. Frisches Obst und Gemüse wird seltener gespendet. Rund ein Drittel der Lebensmittel sind tierische Produkte wie Fleisch- oder Milchwaren, gefolgt von Brot und Backwaren.

Neben der Menge wird auch die ernährungsphysiologische Qualität der gespendeten Lebensmittel untersucht – inklusive Mindesthaltbarkeitsdatum. „So können wir erstmals bewerten, welchen Beitrag die Lebensmittelweitergabe nicht nur zur Reduzierung von Lebensmittelverschwendung, sondern auch zu einer ausgewogenen Ernährung leisten kann“, erklärt Projektleiterin Prof. Dr. Melanie Speck, Professorin für Sozioökonomie in Haushalt und Betrieb.

Bedeutsamer Schritt zur Bekämpfung von Lebensmittelverschwendung und Stärkung der Tafeln

Aus Sicht der Landespolitik ist die wissenschaftliche Begleitung der Verteilzentren ebenfalls ein bedeutsamer Schritt, betont Miriam Staudte, Niedersachsens Ministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz: „Diese ersten Ergebnisse verdeutlichen, wie wichtig neben dem großen Einsatz ehrenamtlich Engagierter, funktionierende Logistikstrukturen sind, um Lebensmittelverschwendung zu bekämpfen und die Tafeln nachhaltig zu stärken. Mit unserer gezielten Förderung der Logistik leisten wir einen entscheidenden Beitrag dazu, dass die Hilfe dort ankommt, wo sie am dringendsten benötigt wird.“

Wie es weitergehen soll

Perspektivisch wächst das Netzwerk weiter: Ende 2025 wurden Räumlichkeiten für ein drittes Verteilzentrum in Bremen gefunden. Dort soll künftig die Annahme weiterer Lebensmittelspenden ermöglicht werden, um die Tafeln des Landesverbandes Niedersachsen/Bremen noch besser zu versorgen.

Allein in Niedersachsen und Bremen gibt es aktuell 106 Tafeln, die etwa 200.000 Menschen mit Lebensmittelspenden unterstützen – Tendenz steigend.

Neben dem Forschungsprojekt TaLoNi untersuchen die Forscherinnen der Hochschule im Forschungsprojekt „Gut teilen, gut leben: Lebensmittelweitergabe in Niedersachsen verbessern“ die Weitergabe von Lebensmitteln auf Mikroebene. Hier gehen sie der Frage nach, welche Lebensmittelspenden die privaten Haushalte von Tafeln erhalten und inwiefern neben der Reduzierung der Lebensmittelverschwendung auch die Ernährungsunsicherheit durch Lebensmittelweitergabe verringert werden kann. Erste Ergebnisse hierzu werden voraussichtlich zum Projektende im Dezember 2026 erwartet.

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