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Startseite AktuellHochschule Osnabrück forscht zur Lebensmittelverschwendung: Tafeln brauchen mehr Unterstützung
AktuellOsnabrück

Hochschule Osnabrück forscht zur Lebensmittelverschwendung: Tafeln brauchen mehr Unterstützung

von PM 6. März 2024
von PM 6. März 2024
Foto: Hochschule Osnabrück
43

Die Hochschule Osnabrück hat mit dem Forschungsprojekt „Lebensmittel fairteilen statt verschwenden“ (LeMiFair) ein aktuelles gesellschaftspolitisches Thema in den Fokus genommen. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben die Vielschichtigkeit der Lebensmittelverschwendung mit dem Schwerpunkt auf die Arbeit der Tafeln untersucht.

Tafeln sind wichtige Lebensmittelretter

Bei der Abschlusstagung beim Auftraggeber des Vorhabens, dem Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, wurden die Ergebnisse der zweijährigen Forschung vorgestellt. Niedersachsens Ernährungsministerin Miriam Staudte betont die Wichtigkeit der Tafeln: „Die Tafeln in Deutschland und in Niedersachsen leisten einen essentiellen Beitrag für einkommensschwache und armutsbetroffene Privathaushalte. Zudem sind sie wichtige Lebensmittelretter. Personell stehen die Tafeln mit ihren ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vor zunehmend großen Herausforderungen. Ich freue mich, dass nun erstmals Daten vorliegen, mit Hilfe derer die Arbeit vor Ort konkret erleichtert werden kann.“ Neben den regulären Aufgaben kommen auf die Tafeln immer größere Herausforderungen in der Organisation und Logistik zu. Das Ministerium stellt den Tafeln für den Aufbau von Logistikzentren zwei Millionen Euro zur Verfügung.

Mindesthaltbarkeitsdaten stellen Tafeln vor ein Problem

„In der praktischen Arbeit der engagierten Bürgerinnen und Bürger der Tafeln gehören rechtliche Unsicherheiten zum Alltag und das ist ein nicht zu unterschätzendes Problem“, erklärt Prof. Dr. Melanie Speck, Professorin für Sozioökonomie in Haushalt und Betrieb an der Hochschule Osnabrück. Das Mindesthaltbarkeitsdatum zeige ein konkretes Dilemma der Tafeln: Wohlwissend, dass die Lebensmittel noch genießbar sind, verteilen manche Tafeln diese nur mit einer entsprechenden Erklärung. Andere wiederum sammeln sie auf einem Sondertisch und wiederum andere Tafeln geben sie ganz normal weiter. „An diesem Beispiel zeigt sich, dass wir eigentlich juristisch einen rechtssicheren Raum mit Mindesthaltbarkeitsdatum und Verbrauchsdatum haben, der aber in der Praxis trotzdem zu sehr unterschiedlichen Lösungen bei der Weitergabe von Lebensmitteln führt“, Speck aus. Damit erläutert Speck eine der Handlungsempfehlungen an die Politik, die sie und ihre Kolleginnen und Kollegen des Forschungsprojekts „Lebensmittel fairteilen statt verschwenden“ (LeMiFair) an der Hochschule Osnabrück erarbeitet haben.

Vernetzung der Tafeln muss gestärkt werden

Feste Ansprechpersonen sowie finanzielle und organisatorische Unterstützung
Innerhalb des Forschungsprojekt wurden viele Gespräche geführt, um ein möglichst vielschichtiges Bild zu erhalten. Neben der Schaffung von Rechtssicherheit zeigten sich auch weitere Potenziale, um die Arbeit der Tafeln zu erleichtern und generell die Lebensmittelverschwendung zu reduzieren. Ein Ansatz ist eine bessere Vernetzung und Kommunikation der Tafeln mit Kommunen und Land sowie den weitergebenden Institutionen. Denn auch hier zeigen sich starke Unterschiede: In manchen Kommunen gibt es eine strukturierte und konstruktive Zusammenarbeit, in anderen Kommunen ist dies nicht der Fall. „Eine feste Ansprechperson innerhalb der Kommune hätte eine gute Übersicht über die Aufgaben, Bedarfe und Grenzen der Tafeln und könnte damit die richtigen Empfehlungen aussprechen. Beispielsweise kann es aktuell vorkommen, dass Personen an die Tafeln verwiesen werden, obwohl dort die Kapazitäten bereits erschöpft sind“, sagt Prof. Dr. Sabine Bornkessel, Professorin für Lebensmittelverarbeitung und Verpflegung an der Hochschule Osnabrück. Die Forscherinnen sehen großen Bedarf weitere Analysen rund um die Lebensmittelweitergabe auch mit bundesweitem Bezug umzusetzen.

Wissenschaftliche Begleitung vom Ernteprojekt „Gelbes Band“

Der zweite Projektbaustein des Forschungsprojekts ist die wissenschaftliche Begleitung des Ernteprojekt „Gelbes Band“. Das Projekt wurde bereits 2019 vom Zentrum für Ernährung und Hauswirtschaft Niedersachsen (ZEHN) initiiert. Bürgerinnen und Bürger können kostenlos Obst von gekennzeichneten Bäumen auf Streuobstwiesen oder städtischen Grünflächen ernten und zuhause verarbeiten. Durch die erstmalige wissenschaftliche Begleitung ist es nun möglich, mehr über die Motivation und Hintergründe der Pflückerinnen und Pflücker zu erfahren. An 23 ausgewählten Standorten von insgesamt 245 Pflückstandorten hatten sie die Möglichkeit, an einer Befragung teilzunehmen. Rund 100 Personen nutzten diese Möglichkeit, allein von den Befragten wurden knapp 800 Kilogramm Obst im Jahr 2023 gerettet. Interviews mit Obstbaumeigentümer*innen wurden ebenfalls geführt. „Obwohl bereits auf lokaler Ebene viele Obsternte-Aktivitäten im Rahmen von Ernährungsbildung stattfinden, gilt es, auch darüber hinaus die Ernährungskompetenz von Kindern und ihren Familien in der schulischen und außerschulischen Ernährungsbildung durch Kooperationen in lokalen Netzwerken zu stärken“, erläutert Prof. Dr. Dorothee Straka, Professorin für Ernährungskommunikation an der Hochschule Osnabrück.

Das Forschungsprojekt „Lebensmittel fairteilen statt verschwenden“ wurde vom Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz mit rund 665.000 Euro gefördert.

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