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Startseite Deutschland & die WeltHistoriker warnt vor Wiederholung rechtsextremer Bündnisse
Deutschland & die Welt

Historiker warnt vor Wiederholung rechtsextremer Bündnisse

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 9. Mai 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 9. Mai 2025
AfD-Spitze um Alice Weidel (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur
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Der Berliner Historiker Wolfgang Benz warnt vor den aktuellen politischen Entwicklungen in Deutschland. In einem Interview mit der „Rheinischen Post“ äußert er Sorge über den wachsenden Einfluss rechtsextremer Parteien und sieht Parallelen zur politischen Situation vor 1933. Laut Benz stehe Deutschland an einem historischen Wendepunkt, den es seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs nicht mehr gegeben habe.

Historiker sieht bedenkliche Entwicklung im Parteienspektrum

Wolfgang Benz, renommierter Historiker aus Berlin, äußerte sich im Gespräch mit der „Rheinischen Post“ (Freitagausgabe) besorgt über den Erfolg extrem rechter Parteien in Deutschland. „Jedenfalls stehen wir an einem Punkt, an dem wir seit dem 8. Mai 1945 noch nicht waren: Dass eine Partei mit extrem rechten Phrasen und Postulaten ungefähr zwanzig Prozent der Wähler an sich binden kann und im Bundestag zweitstärkste Fraktion ist“, sagte Benz der Zeitung.

Parallelen zur Geschichte

Mit Blick auf die Kräfteverhältnisse seit der Bundestagswahl im Parlament zog Benz einen historischen Vergleich. „Zumindest ist eine Zeit angebrochen, in der wir Sorge haben müssen, dass sich etwas wiederholen könnte, was 1933 geschehen ist. Nämlich, dass Konservative sich in falscher Einschätzung der Rechtsextremen mit denen verbünden. Das war damals der Reichskanzler Franz von Papen, einer der unglückseligsten Politiker in der deutschen Geschichte. Er glaubte, die Rechtsextremen zähmen, sie für eigene Ziele einspannen und dann wieder ausbooten zu können. Das war ein verhängnisvoller Fehler. Denn das bedeutete die Abkehr von der Demokratie“, erklärte Benz weiter.

Kritik an aktuellen politischen Debatten

Mit Bezug auf die umstrittene Bundestagsabstimmung zur Migrationspolitik Ende Januar äußerte Benz erneut Kritik an den jüngsten politischen Entwicklungen: „Wenn dann im Jahr 2025 der Chef der stärksten Partei CDU im Bundestag im Wahlkampf beim Thema Migration die AfD zum Bündnis einlädt, um ein bestimmtes Gesetz durchzubringen, dann empfindet der Historiker das als Tabubruch“, sagte Benz der „Rheinischen Post“.

Alle Aussagen von Wolfgang Benz wurden gegenüber der „Rheinischen Post“ gemacht.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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