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Startseite Deutschland & die WeltHilfswerke: Kürzungen bei Entwicklungshilfe kosten Menschenleben
Deutschland & die Welt

Hilfswerke: Kürzungen bei Entwicklungshilfe kosten Menschenleben

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 17. September 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 17. September 2025
Foto: dts
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Kirchliche Hilfswerke kritisieren die vorgesehenen Kürzungen bei humanitärer Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit scharf. Sie warnen vor gravierenden Folgen und fordern die Bundesregierung auf, an internationalen Zusagen festzuhalten. Am Mittwoch entscheidet der Bundestag über die Etats des Auswärtigen Amtes und des Entwicklungsministeriums für dieses Jahr.

Kritik von Brot für die Welt

Das evangelische Hilfswerk „Brot für die Welt“ kritisiert die vorgesehenen Kürzungen bei der humanitären Hilfe und der Entwicklungszusammenarbeit. Präsidentin Dagmar Pruin sagte der „Rheinischen Post“ (Mittwoch): „Diese langfristigen Kürzungen sind politisch kurzsichtig. Sie werden Menschenleben kosten. Unser Appell an die Bundesregierung ist klar: Wer jetzt bei den Etats für humanitäre Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit kürzt, zahlt in Zukunft einen viel höheren Preis – menschlich, politisch und wirtschaftlich.“
Sie ergänzte der „Rheinischen Post“: „Gerade jetzt muss die Bundesregierung Werte wie Solidarität, Menschlichkeit und Weitsicht in den Mittelpunkt ihres Handelns stellen. Wer die langfristigen Mittel für die internationale Zusammenarbeit kürzt, verspielt Chancen – auch für uns.“
Pruin fügte der „Rheinischen Post“ hinzu: „Wir dürfen uns nicht damit abfinden, dass weltweit 300 Millionen Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen sind und sogar 800 Millionen Menschen hungern. Deutschland muss zu seinen internationalen Versprechen und Vereinbarungen stehen. Man lässt keinen Menschen verhungern. Punkt.“

Caritas international warnt

Auch das katholische Hilfswerk Caritas international kritisiert die vorgesehenen Haushaltskürzungen bei der Entwicklungszusammenarbeit und der humanitären Hilfe scharf. Leiter Oliver Müller sagte der „Rheinischen Post“: „Die dramatischen Kürzungen passen in keiner Weise zur Weltlage“.
Er sagte der „Rheinischen Post“: „Im dritten Jahr in Folge sind mehr als 300 Millionen Menschen aufgrund der wachsenden Zahl an Kriegen und Konflikten auf humanitäre Hilfe angewiesen.“
Er sagte der „Rheinischen Post“: „Es war schon vor den Kürzungen kaum möglich, auf die Not der Menschen angemessen zu reagieren. Wie soll das gelingen, wenn weltweit ein Drittel der humanitären Helfer entlassen werden müssen?“

Save the Children sieht gravierende Folgen

Geschäftsführer von „Save the Children“ in Deutschland Florian Westphal sagte der „Rheinischen Post“: „Die Kürzungen bei humanitärer Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit sind bitter und treffen die Schwächsten am härtesten: Kinder in Konflikt- und Katastrophengebieten.“
Weiter sagte er der „Rheinischen Post“: „Gerade in Zeiten von multiplen, langanhaltenden Krisen und dem Rückzug vieler anderer traditioneller Geberländer muss der Bundestag seine Verantwortung ernstnehmen und zumindest den Haushalt 2026 mit einem globalen, werteorientierten Fokus gestalten.“
Westphal fügte der „Rheinischen Post“ hinzu: „Armut, Hunger und Hoffnungslosigkeit fördern Instabilität und Gewalt. Wer die Welt sicherer machen möchte, muss in eine gerechtere Zukunft für alle investieren. An dieser Stelle zu sparen, ist kurzsichtig.“
Er mahnte der „Rheinischen Post“: „Die geplanten Hilfskürzungen kosten schon jetzt Leben. Hunderte Gesundheits- und Ernährungsprogramme von ‚Save the Children` in Ländern wie dem Sudan, Syrien oder Somalia können bereits nicht mehr weitergeführt werden. Die Etat-Kürzungen sind unverhältnismäßig und werden über Jahre hart errungene Fortschritte zunichtemachen.“

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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