HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
.
So sieht der Katastrophenschutzplan aus: Wie krisensicher ist...
Böller in Osnabrück ins Wohnzimmer geworfen
Gefährliche Kreuzung: Anwohner warnen vor Falschparkern in Osnabrücker...
Spitzenreiter zu Gast: TV Bissendorf-Holte empfängt den TV...
Das sind die beiden Hauptdarsteller im Musical „Artus...
Osnabrücker Zoll stellt Drogen bei Fahrzeugkontrolle sicher
So feierte der Schaustellerverband Weser-Ems in Osnabrück 100+5...
Wie im Osnabrücker Dom an die Schicksale getöteter...
Mitarbeiterin der Hall of Fame präsentiert ihren Filmtipp...
Ab heute (6. März) wird die Autobahn A1...
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • ✨ KI-Leitlinie
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH
Impressum & Datenschutzerklärung.

Startseite Deutschland & die WeltHerzog sieht deutsch-israelische Beziehungen als Hoffnung für Frieden
Deutschland & die Welt

Herzog sieht deutsch-israelische Beziehungen als Hoffnung für Frieden

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 11. Mai 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 11. Mai 2025
Isaac Herzog (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur
16


Der israelische Präsident Jitzchak Herzog betrachtet die Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Israel und Deutschland vor 60 Jahren als Zeichen der Hoffnung auf Frieden im Nahen Osten. In einem Interview mit der „Welt“ äußerte Herzog vor seinem Berlin-Besuch, der Frieden mit den Palästinensern sei möglich, und benannte dafür klare Voraussetzungen.

Hoffnung auf Frieden und klare Bedingungen

Vor seinem anstehenden Besuch in Berlin hat Jitzchak Herzog, Präsident des Staates Israel, im Gespräch mit der „Welt“ (Montagsausgabe) die Bedeutung des 60-jährigen Jubiläums der deutsch-israelischen Beziehungen hervorgehoben. Herzog erklärte: „Wenn nach der dunkelsten Zeit der Geschichte, nach den schlimmsten Gräueltaten der Nazis an den Juden im Zweiten Weltkrieg heute 60 Jahre diplomatische Beziehungen mit Deutschland gefeiert werden können, dann gibt mir das Hoffnung, dass wir vom Frieden mit den Palästinensern träumen können.“

Als notwendige Grundlage für einen solchen Frieden nannte Herzog drei zentrale Regeln: Erstens dürfe es „keine Akzeptanz von Terror unter keinen Umständen“ geben. Zweitens forderte er „Würde für alle Völker“ sowie „die Einbindung der Israelis als selbstverständlicher Teil eines neuen Nahen Ostens“. Drittens betonte er: „Wir müssen sicherstellen, dass der Iran nicht in den Besitz einer Atomwaffe gelangt.“

Iran-Abkommen und Hoffnung auf Veränderungen

Mit Blick auf die Reise von US-Präsident Donald Trump nach Saudi-Arabien und andere Golfstaaten äußerte das Staatsoberhaupt die Hoffnung auf „positive Veränderungen“. Besonders unterstrich Herzog die Bedeutung von Verhandlungen mit dem Iran über ein mögliches Anti-Atom-Abkommen. Er sagte laut „Welt“: „Was uns am wichtigsten ist, sind natürlich die Verhandlungen mit dem Iran über ein Atomabkommen oder besser gesagt ein Anti-Atom-Abkommen, damit der Iran unter keinen Umständen nukleare Fähigkeiten erreicht. Wenn dazu Militäroperationen erforderlich sind, dann soll das so sein. Aber wir geben dem Dialog eine Chance.“

Kritik an Gaza-Darstellungen und Angebot an Deutschland

Während des Berlin-Besuchs plant Herzog auch Gespräche mit dem neuen Bundeskanzler. Den CDU-Politiker Friedrich Merz lobte er ausdrücklich: „Er wird in Israel als enger Freund und sehr positiv gesehen, und ich bin mir sicher, dass er auf internationaler Ebene einen großen Einfluss haben wird.“ Gleichzeitig wies Herzog laut „Welt“ kritische Äußerungen des Kanzlers zur humanitären Lage in Gaza zurück: „Ich empfehle jedem, der darüber spricht, sich eingehend mit den Fakten zu befassen.“ Es gebe in dieser Frage zahlreiche „Fake News und falsche Behauptungen“. Die Hamas betreibe, so Herzog, einen „großen psychologischen Krieg an vielen Fronten, um ein verzerrtes Bild zu erzeugen, um Regierungen dazu zu bringen, Druck auf Israel auszuüben“.

Die humanitäre Lage im Gazastreifen wird laut Angaben von UN-Institutionen und unabhängigen Hilfsorganisationen als katastrophal eingeschätzt. Darüber hinaus wird die Blockade von Hilfslieferungen durch die Netanjahu-Regierung breit kritisiert.

Herzog verband seine Kritik an dieser Darstellung mit einem Angebot an die Bundesregierung: „Ich empfehle der Bundesregierung, falls nötig, Experten zu entsenden, um die Situation eingehend zu untersuchen. Jetzt, da es einen neuen Plan gibt, denke ich, dass die internationale Gemeinschaft sich diesem Plan anschließen und die entsprechenden Lieferungen bereitstellen wird, damit man sie den Menschen in Gaza direkt, ohne Zwischenhändler oder Terroristen, bereitstellen kann.“

0 Kommentare 0 FacebookTwitterPinterestEmail
mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

vorheriger Artikel
Kaiserslautern siegt, wahrt Relegationschance in Liga Zwei
nächster Artikel
Günther fordert schnelle Entlastungen für Unternehmen von Ampel

das könnte Sie auch interessieren

Merz fordert regionale Friedensordnung und Ende von Irans...

6. März 2026

Ökonom warnt trotz Iran-Krieg vor Tankrabatt-Schnellschuss

6. März 2026

Joschka Fischer warnt: US-Militäreinsatz im Iran fatal

6. März 2026

Spediteure schlagen Alarm: Kartellamtsprüfung wegen Dieselpreis-Explosion

6. März 2026

Bundesregierung hält Einladung an Trump für Staatsbesuch aufrecht

6. März 2026

Justizministerin stellt Strafverschärfung für Politiker-Beleidigungen infrage

6. März 2026

Steigende Ölpreise drücken Dax ins Minus und schüren...

6. März 2026

VKU begrüßt Kritis-Gesetz, fordert weitere Schutzmaßnahmen und Mittel

6. März 2026

Linke fordert Nutzung strategischer Ölreserven gegen Preisschock

6. März 2026

Bundesrat billigt Dachgesetz zum Schutz kritischer Infrastruktur

6. März 2026


Aktuelle Artikel

  • Merz fordert regionale Friedensordnung und Ende von Irans Atomprogramm

    6. März 2026
  • Ökonom warnt trotz Iran-Krieg vor Tankrabatt-Schnellschuss

    6. März 2026
  • Joschka Fischer warnt: US-Militäreinsatz im Iran fatal

    6. März 2026
  • So sieht der Katastrophenschutzplan aus: Wie krisensicher ist die Region Osnabrück wirklich?

    6. März 2026
  • Spediteure schlagen Alarm: Kartellamtsprüfung wegen Dieselpreis-Explosion

    6. März 2026


Impressum

  • Facebook
  • Twitter
  • Instagram

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH   ·   Impressum & Datenschutzerklärung   ·   Made with ♡ in Osnabrück.   ·  Unsere Partnerportale:
OSNA.dating Partnersuche   ·   Hilfethemen für die US Einreise mit dem ESTA.  ·   www.kfz-versicherung-trotz-schufa.com  


zurück nach oben
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Home3 demos
  • Politics
  • Economy
  • Sport
  • Culture
  • Technology
  • Region Osnabrück+ Kreis ST
  • Seite 3