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Startseite Deutschland & die WeltHeidelberg Materials fordert schnelle CCS-Freigabe in Deutschland
Deutschland & die Welt

Heidelberg Materials fordert schnelle CCS-Freigabe in Deutschland

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 24. Juli 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 24. Juli 2025
Zementwerk (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur
24

Heidelberg Materials, Europas größter Zementhersteller, fordert von der neuen Bundesregierung eine rasche Regelung und Erlaubnis für die CO2-Abscheidung und -Speicherung (CCS) in Deutschland. Vorstandschef Dominik von Achten betont die Dringlichkeit klarer Rahmenbedingungen und sieht CCS als zentralen Wettbewerbsfaktor für die Industrie, während Kritiker weiterhin vor Risiken warnen.

Zementhersteller fordert schnelle Entscheidung zu CCS

Dominik von Achten, Vorstandschef von Heidelberg Materials, hat in der „Süddeutschen Zeitung“ eine zügige politische Entscheidung zur CO2-Abscheidung und -Speicherung (CCS) gefordert. „Wir hoffen, dass das schnell umgesetzt wird. Es geht jetzt um die Frage, welche Industrien CO2-Abscheidung nutzen dürfen“, sagte von Achten der Zeitung. In Deutschland ist die CCS-Technologie de facto verboten. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) hatte während seiner Amtszeit Vorschläge zur Regulierung erarbeitet, zur Umsetzung kam es jedoch nicht mehr.

Politische Diskussion und unterschiedliche Positionen

Auch die neue Bundesregierung plant, Regeln für CCS zu schaffen und hält die Technologie für sinnvoll. Das Einspeichern von CO2 bleibt in Deutschland jedoch umstritten. Kritiker warnen laut „Süddeutscher Zeitung“ vor unkalkulierbaren Risiken wie Lecks und vor Folgekosten. Dominik von Achten sieht die Bedenken als unbegründet an: „Kohlendioxid im Boden ist ungefährlich“, sagte er der „Süddeutschen Zeitung“.

Laut von Achten sei es notwendig, CO2 nicht nur zu exportieren, sondern auch in Deutschland selbst einzulagern, insbesondere dort, wo ein Transport zum Export nicht möglich sei. „Für die Südländer wie Bayern und Baden-Württemberg wäre es ein echter Standortnachteil, wenn sie das CO2 nicht einlagern dürften“, betonte er im Gespräch mit der „Süddeutschen Zeitung“. Da sich der Ausstoß von CO2 in der Zementherstellung kaum vermeiden lasse, sieht die Branche CCS als wichtigen Weg, um die enormen Emissionen zu reduzieren. Von Achten bezeichnete diese Technik als einen Wettbewerbsvorteil: „Für uns ist die Reduzierung der Emissionen eine Riesenchance“, sagte er.

Praxisbeispiel Norwegen

Derzeit ist Heidelberg Materials der Dax-Konzern mit den höchsten Emissionen. Im Juni hat das Unternehmen im norwegischen Brevik eine Anlage eröffnet, die am Zementwerk CO2 abfängt und verflüssigt. Das verflüssigte Kohlendioxid wird anschließend verschifft und vor der Westküste Norwegens tief im Meeresboden eingelagert. Nach Angaben der „Süddeutschen Zeitung“ hat der norwegische Staat mehr als 80 Prozent der Gesamtinvestitionen von 400 Millionen Euro für die Anlage übernommen.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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