Ein Wolf, der Ende März in Hamburg eine Frau ins Gesicht gebissen hatte, ist am Ostersonntag wieder in die Freiheit entlassen worden. Die Hamburger Umweltbehörde teilte mit, dass das Tier mit einem Sender ausgerüstet und im Rahmen eines länderübergreifenden Wolf-Projekts ausgewildert wurde, in dem es nun intensiv überwacht wird. Andere denkbare Lösungen wie Gehegehaltung oder Tötung seien rechtlich oder praktisch nicht möglich gewesen.
Wolf nach Angriff auf Frau wieder freigelassen
Der Wolf, der Ende März in Hamburg eine Frau ins Gesicht gebissen hatte, ist am Ostersonntag ausgewildert worden. Das teilte die Hamburger Umweltbehörde am Montag mit. Das Tier wurde den Angaben zufolge mit einem Sender ausgestattet und im Rahmen eines länderübergreifenden Wolf-Projekts ausgesetzt, wo es nun intensiv überwacht wird.
Umweltsenatorin Katharina Fegebank (Grüne) sprach von einer „Auswilderung auf Bewährung“ (Hamburger Umweltbehörde). Der Standort des Wolfes werde stets nachvollzogen, sodass Jäger im Ernstfall kurzfristig eingreifen könnten, sollte sich das Tier erneut einer Siedlung nähern. Andere Lösungen wie eine Unterbringung in einem Gehege oder eine Tötung seien rechtlich oder praktisch nicht möglich gewesen (Hamburger Umweltbehörde).
Stresssituation nach mehrfachen Sichtungen
Der Wolf war nach mehrfachen Sichtungen zwischen dem 28. und 30. März in Klein Flottbek in eine Stresssituation geraten und hatte in der Großen Bergstraße eine Frau verletzt. Nach seiner Sicherung an der Binnenalster wurde er zunächst in eine Wildtierauffangstation in Niedersachsen gebracht.
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