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Startseite AktuellGute Nachricht des Tages: Vier Studierende aus Osnabrück mit ALR-Hochschulpreis ausgezeichnet
AktuellOsnabrück

Gute Nachricht des Tages: Vier Studierende aus Osnabrück mit ALR-Hochschulpreis ausgezeichnet

von Hasepost 22. Januar 2026
von Hasepost 22. Januar 2026
ALR-Auszeichnung / Foto: Nerea Lakuntza
44
📍Ort des Geschehens: Osnabrück (Gesamtstadt)

Wie lassen sich Niedersachsens ländliche Räume zukunftsfähig gestalten – und damit ein Fundament für das Zusammenleben von morgen sichern? Vier Studierende der Hochschule Osnabrück haben darauf beeindruckende Antworten gefunden und gezeigt, wie wichtig innovative Ideen für die Entwicklung ländlicher Regionen sind.

Lob der ALR

Für ihre Beiträge, die zentrale Zukunftsfragen der Gesellschaft aufgreifen, wurden sie beim renommierten Hochschulpreis der Niedersächsischen Akademie Ländlicher Raum e. V. (ALR) in Hannover geehrt. Die Jury lobte die hohe Relevanz und Aktualität der Themen, die wissenschaftliche Exzellenz und die kreative Auseinandersetzung mit den Herausforderungen in ländlichen Räumen Niedersachsens. Schirmherr des Preises ist das Niedersächsische Ministerium für ­Bundes- und Europaangelegenheiten und ­Regionale Entwicklung.

Mit Bildern Vorstellungen für die räumliche Entwicklung entwerfen

Lea Nikolaus, die für ihre ausgezeichnete Masterarbeit den zweiten Preis erhielt, befasste sich mit der räumlichen Entwicklung. In ihrer Arbeit ging es um die Frage, wie sich die Stadtregion Osnabrück in Zukunft entwickeln lässt. Nikolaus zeigte, dass Bilder dabei eine zentrale Rolle spielen können. Statt abstrakter Konzepte standen visuelle Entwürfe im Mittelpunkt, die als Gesprächsanlass dienten und unterschiedliche Perspektiven zusammenbrachten.

Gemeinsam mit Akteurinnen und Akteuren aus der Planung hat Nikolaus Bildentwürfe entwickelt, diskutiert und weitergedacht. Die Bilder halfen dabei, Ideen zur räumlichen Entwicklung greifbar zu machen: Was gehört zur Stadtregion? Welche Themen sind besonders wichtig? Und wo gibt es Zusammenhänge, die bisher wenig sichtbar waren?
„Die entstandenen Bilder bündeln diese Überlegungen zu ersten Raumvorstellungen. Sie machen komplexe Entwicklungsfragen verständlich, setzen Schwerpunkte und eröffnen neue Anknüpfungspunkte für den weiteren Dialog“, erklärt Nikolaus. Damit können sie als Ausgangspunkt für zukünftige Diskussionen und Planungsprozesse dienen.

Nikolaus gelang es durch ihre Herangehensweise, den Teilnehmenden des Workshops neue Perspektiven auf den Raum als Einheit zu eröffnen – und damit Hürden zu überwinden, die die regionale Zusammenarbeit durch die Grenzlage Osnabrücks zu Nordrhein-Westfalen bislang erschwert hatten.

Storytelling und Storylistening als zentrale Bausteine für Forschungssemester

Dominik Hagemann und Lea Rudolph befassten sich in ihrem gemeinsamen Forschungssemester mit Worpswede, einer Gemeinde im Landkreis Osterholz in Niedersachsen. Das Ziel der beiden Masterstudierenden war es, diesen Ort des Wandels besser zu verstehen, um den Ort aus den Bedürfnissen und Gegebenheiten der Worpswederinnen und Worpsweder heraus zu entwickeln.

Dafür waren Hagemann und Rudolph mehrere Tage vor Ort, führten Gespräche mit Bewohnerinnen und Bewohnern und beobachteten den Alltag im Ort. Die gesammelten Geschichten wurden ausgewertet und zu typischen Beispielen verdichtet. „Wir konnten damit nachweisen, dass Geschichten nicht nur Wissen tragen, sondern auch Identifikation schaffen und handlungsleitend sein können“, erklärt Hagemann. Rudolph ergänzt: „Auf dieser Grundlage sind exemplarische Figuren entstanden, die stellvertretend für verschiedene Worpsweder Lebensweisen stehen. Diese Perspektiven zeigen, was den Ort prägt, wo Veränderungen stattfinden und welche Ideen es für die Zukunft gibt.“

Die Ergebnisse wurden anschließend in einer öffentlichen Ausstellung präsentiert. Dort konnten die Menschen aus Worpswede die Darstellungen kommentieren, ergänzen und diskutieren – und so selbst Teil des Forschungsprozesses werden. Für diese Arbeit wurden Hagemann und Rudolph mit dem dritten Platz ausgezeichnet.

Wie lokale Pionierinnen und Pioniere Wandel gestalten

Wie gesellschaftlicher Wandel konkret entstehen kann, zeigt die Masterarbeit von Paula Hübner am Beispiel der Stadt Lüdinghausen, für die Hübner eine Anerkennung erhielt. Im Mittelpunkt stehen lokale Pionierinnen und Pioniere, die sich mit vielfältigen Projekten, Ideen und Alltagspraktiken für den Klimaschutz in Lüdinghausen einbringen „Diese Pionier:innen zeichnen sich dadurch aus, dass sie das „Weiter-so-wie-bisher“ infrage stellen und Veränderungen im Kleinen anstoßen, die Schritt für Schritt in den Alltag der Stadtgesellschaft hineinwirken können“, verdeutlicht Hübner.

Zunächst werden Pionierinnen und Pioniere identifiziert, ausgewählt und Interviews mit ihnen geführt. Basierend auf den Interviews und der Methode des Storytellings entstehen Wandelgeschichten, die zeigen, was lokale Pionierinnen und Pioniere motiviert, wie sie handeln und welche Herausforderungen sie überwinden. Ergänzt werden sie durch eine Zukunftsgeschichte, die ein mögliches Entwicklungsszenario für ein bilanziell klimaneutrales Lüdinghausen im Jahr 2032 entwirft.

Des Weiteren liefern förderliche Rahmenbedingungen konkrete Vorschläge zur gezielten Unterstützung der Pionierinnen und Pioniere durch Stadtgesellschaft, Verwaltung und Politik. Das zentrale Ergebnis ist ein Stadtmagazin, das die Geschichten in einer ansprechenden Form präsentiert und so nachhaltige Transformationsprozesse greifbar macht.

Über die Prüfenden

Prof. Dr. Henrik Schultz, der zweimal Erstprüfer sowie einmal Zweitprüfer der prämierten Arbeiten war, unterstreicht die Bedeutung für die Hochschule Osnabrück: „Dass die Hälfte der Preise an Absolvent:innen unseres Masters Landschaftsarchitektur geht, ist eine große Anerkennung. Es freut uns als Betreuende, dass auch eine unabhängige Jury erkannt hat, dass unsere Studierenden kreative Konzepte und machbare Umsetzungen entwickelt haben. Das ist ein Riesenkompliment auch für unseren Master Landschaftsarchitektur.“

Neben Schultz wurden die ausgezeichneten Arbeiten von Prof. Dr. Johanna Schoppengerd und Prof. Hubertus von Dressler geprüft.

Bildunterschrift zum Titelbild:  v.l.: Paula Hübner, Dominik Hagemann, Lea Nikolaus, Lea Rudolph, Prof. Dr. Johanna Schoppengerd und Prof. Dr. Henrik Schultz / Foto: Nerea Lakuntza

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