Bei einem Besuch der Bürgermeisterin Jutta Dettmann und Vertretern der Stadt Melle im Quartier Melle wurden deutlich, welche wichtigen Beiträge zu Inklusion das Quartier bereits leistet – und es wurde über weitere Möglichkeiten in der Zukunft gesprochen.
Bürgermeisterin besucht Quartier Melle
Wie kann Inklusion in Melle weiter gestärkt werden? Darüber tauschten sich Vertreterinnen und Vertreter der Heilpädagogischen Hilfe Osnabrück (HHO) jetzt mit der Stadtverwaltung aus. Bürgermeisterin Jutta Dettmann besuchte gemeinsam mit Stadtbaurat Florian Schmeing und Wirtschaftsförderer Florian Weßling das Quartier Melle der Osnabrücker Werkstätten gGmbH an der Oststraße in Melle-Mitte. Vor Ort informierten sich die Gäste über die zukünftige Ausrichtung der Einrichtung und sprachen mit Verantwortlichen der HHO über neue Perspektiven für inklusive Arbeit und stärkere regionale Vernetzung.
Kooperationen mit Unternehmen im Fokus
An dem Austausch nahmen unter anderem Abteilungsleiter Manfred Ende, Bereichsleiterin Lena McDougall, Andreas Pösse vom Angehörigenbeirat, die Werkstattratsmitglieder Natascha Schäfer und Annika Meyer zu Eißen sowie Manfred Eickmeyer als Sprecher des Fördervereins teil. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie inklusive Arbeitsplätze in Melle weiter ausgebaut werden können. Besonders positiv bewertet wurden bestehende Kooperationen der Werkstatt Melle mit Unternehmen wie der Tetra GmbH und der Solarlux GmbH. Nach Einschätzung der Beteiligten profitieren beide Seiten von der Zusammenarbeit: Unternehmen gewinnen motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, während Menschen mit Unterstützungsbedarf neue berufliche Chancen und mehr gesellschaftliche Teilhabe erhalten.
Inklusion durch mehr Vernetzung und Sichtbarkeit
Darüber hinaus wurde über weitere Kooperationen mit regionalen Unternehmen sowie mit dem Berufsorientierungszentrum Melle gesprochen. Ziel sei es, zusätzliche Möglichkeiten für Praktika, Qualifizierungen und inklusive Beschäftigung zu schaffen. Auch die Sichtbarkeit der HHO in Melle war Thema des Treffens. Die Einrichtung möchte ihre Präsenz in der Stadt künftig weiter ausbauen und sich stärker in das gesellschaftliche Leben einbringen. Von Seiten der Stadt kam dazu der Vorschlag, die HHO künftig regelmäßig zum Unternehmerfrühstück einzuladen. Dadurch sollen neue Kontakte entstehen und die Netzwerkarbeit intensiviert werden.
Bürgermeisterin lobt Engagement der HHO
Bürgermeisterin Dettmann würdigte die Arbeit der HHO ausdrücklich. Die Einrichtung leiste einen wichtigen Beitrag für die Stadtgesellschaft und zeige, wie Inklusion durch Begegnung, Teilhabe und die Zusammenarbeit mit heimischen Unternehmen gelingen könne. Die bestehenden Kooperationen seien ein starkes Zeichen dafür, dass inklusive Arbeitsplätze allen Beteiligten Vorteile bringen. Zudem zeigte sich die Bürgermeisterin beeindruckt vom Engagement der Verantwortlichen und Beschäftigten vor Ort.
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