Das Energie- und Wärmeinformationszentrum (EWI) der Stadt Osnabrück ist beim Landeswettbewerb „Klima kommunal 2026“ als Leuchtturmprojekt ausgezeichnet worden. Für das Projekt gibt es zudem 15.000 Euro Preisgeld.
Auszeichnung für unabhängige Beratung
Niedersachsens Umwelt-, Energie- und Klimaschutzminister Christian Meyer überreichte die Auszeichnung am Donnerstag bei einer Feierstunde in Hannover an eine Vertretung der Stadt Osnabrück.
Das EWI soll Bürgerinnen und Bürger bei Fragen rund um die Wärmewende unterstützen. Angeboten werden unter anderem unabhängige Informationen zu energetischer Sanierung, moderner Heiztechnik und aktuellen Förderprogrammen. Ziel ist es, die lokale Wärmewende für Privatpersonen verständlich und praktisch umsetzbar zu machen.
„Die Wärmewende ist ein gesamtgesellschaftliches Thema, das von unten gelebt werden muss“, erklärt Stadtbaurat Thimo Weitemeier. „Deshalb ist es uns so wichtig, Fachwissen zu vermitteln, technische Hintergründe zu erläutern und Fördermöglichkeiten aufzuzeigen – und das unabhängig und individuell für alle Bürgerinnen und Bürger.“
Stadt, Stadtwerke und Handwerk arbeiten zusammen
Das EWI wird gemeinsam von der Stadt Osnabrück, den Stadtwerken Osnabrück und der Handwerkskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim betrieben. Die Verbindung von kommunaler Planung, energietechnischem Fachwissen und praktischer Erfahrung aus dem Handwerk gilt nach Angaben der Stadt als landesweit beispielhaft.
„Die Auszeichnung bestärkt unsere Arbeit für die Stadtgesellschaft“, sagt Brigitte Strathmann, Leiterin des Fachbereichs Klima, Natur und Umwelt. „Sie zeigt, dass sich diese einzigartige Kooperation mit den Stadtwerken und der Handwerkskammer auszahlt – auch dank des engagierten Teams vor Ort.“
Mit dem Preisgeld soll das Beratungsangebot weiter ausgebaut und um neue Informationsformate ergänzt werden.
Zehn Veranstaltungen bis Jahresende
Auch in den kommenden Monaten gibt es im EWI zahlreiche Möglichkeiten, sich über Energie- und Wärmethemen zu informieren. Im Rahmen der „Wochen der Wärme 2026“ sind bis Jahresende noch zehn Veranstaltungen geplant. Dazu gehören etwa „Energetische Sanierung – vom Keller bis zum Dach“ am 7. September, „Energiesparen im Alltag“ am 14. September und „Sparsam heizen – ohne Schimmel“ am 5. Oktober.
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