Zu einem Empfang mit Suppe und Heißwürstchen hat die Stadt Osnabrück kürzlich Wohnungslose und Obdachlose eingeladen. Oberbürgermeisterin Katharina Pötter begrüßte etwa 60 Gäste im Friedenssaal. „Der weltberühmte Friedenssaal ist die Herzkammer der Stadt, und wir sind stolz darauf, dass der Raum für viele unterschiedliche Menschen offensteht.“
Erbsen- und Kartoffelsuppe für Wohnungslose und Obdachlose
Da bereits der Duft von Erbsen- und Kartoffelsuppe aus dem Foyer in den Friedenssaal zog, hielt die Oberbürgermeisterin ihre Rede kurz. „Es ist Mittag, wir haben alle Hunger und ich freue mich Sie beim Essen besser kennenzulernen.“ Eingeladen waren Besucherinnen und Besucher der Tageswohnung, der Fachberatungsstelle, der Wärmestube, des Café Connection, des Laurentiushauses und der Bahnhofsmission.
Warme Mahlzeit in der kalten Jahreszeit
Es war bereits die zweite Einladung dieser Art, wieder in der kalten Jahreszeit, aber nicht zu Weihnachten. Diese Personengruppe wird im Advent häufiger eingeladen, im Rest des Jahres – auch wenn es so kalt ist, wie im Moment – dann wieder weniger. In der kleinen Ratskammer und an den Tischen im Foyer ließen sich die Gäste die Suppe und den Kaffee schmecken, besonders gut kamen die Heißwürstchen und die Fleischwurst als Einlage an. „Es ist wichtig, mit allen Menschen in dieser Stadt ins Gespräch zu kommen“, sagte die Oberbürgermeisterin. „Dabei ist es immer gut, mit den Menschen zu sprechen und nicht über sie.“
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