Angesichts des Irankriegs fordert Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) einen deutlich schnelleren Ausbau erneuerbarer Energien in Deutschland. Energiepolitik sei auch Sicherheitspolitik, betonte er und verwies auf die Verwundbarkeit von Volkswirtschaften bei Abhängigkeit von fossilen Importen.
Günther warnt vor Abhängigkeit von fossilen Energieimporten
Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) fordert angesichts des Irankriegs einen stärkeren Ausbau der erneuerbaren Energien. Bereits nach dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine sei deutlich geworden, "wie verwundbar Volkswirtschaften sind, wenn sie in zentralen Bereichen von fossilen Energieimporten abhängig bleiben", sagte Günther dem "Spiegel".
Erfahrungen aus Schleswig-Holstein
Schleswig-Holstein habe frühzeitig auf den konsequenten Ausbau erneuerbarer Energien gesetzt, so Günther. "Wind- und Solarenergie stärken nicht nur den Klimaschutz, sie tragen zu mehr Energiesouveränität und wirtschaftlicher Planungssicherheit bei."
Energiepolitik als Sicherheitspolitik
Die aktuelle Entwicklung zeige, dass Energiepolitik auch Sicherheitspolitik sei. "Deutschland und Europa müssen jetzt entschlossen handeln, strukturelle Abhängigkeiten von fossilen Importen reduzieren und den Ausbau erneuerbarer Energien konsequent vorantreiben", sagte Günther dem "Spiegel". "Wir müssen unsere Energieversorgung langfristig sicherer und unabhängiger machen."
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