Der Grünen-Spitzenkandidat für die Landtagswahl in Baden-Württemberg, Cem Özdemir, hat im Falle eines Wahlsiegs ein umfassendes Handyverbot an allen Schulen angekündigt. In einer Diskussion mit Schülern beim „Mannheimer Morgen“ sprach er sich zudem für ein europaweites Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren aus.
Handyverbot an allen Schulen geplant
Der Spitzenkandidat der Grünen für die Landtagswahl in Baden-Württemberg, Cem Özdemir, hat bei einer Veranstaltung des „Mannheimer Morgen“ am Mittwochabend ein Handyverbot an allen Schulen in Aussicht gestellt. „Dann haben wir Gleichheit unter den Schulen“, sagte Özdemir in der Diskussion mit Schülern laut „Mannheimer Morgen“.
Özdemir betonte laut „Mannheimer Morgen“, dass ein einheitliches Verbot dazu beitragen solle, gleiche Bedingungen an den Schulen zu schaffen. Der Grünen-Politiker stellte das Handyverbot in den Kontext seiner bildungspolitischen Vorstellungen.
Forderung nach Social-Media-Verbot unter 16
Zudem begrüßte Özdemir laut „Mannheimer Morgen“ die Idee eines Social-Media-Verbots für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren. Da eine solche Regelung europaweit getroffen werden müsse, müsse sich die Bundesregierung aus seiner Sicht für ein Verbot in Brüssel einsetzen.
Özdemir, der selbst studierter Sozialpädagoge ist, warnte vor den negativen Folgen von zu früher Social-Media-Nutzung für die Entwicklung von Kindern. „Ziel muss sein, dass wir unsere Jugendlichen nicht mehr den Tech-Konzernen zum Fraß vorwerfen“, sagte er laut „Mannheimer Morgen“.
Fokus auf Grundlagen in der Schule
Wichtig sei es nach den Worten Özdemirs, in der Schule Basisqualifikationen wie etwa Lesekompetenz zu vermitteln. Die Vermittlung solcher grundlegender Fähigkeiten müsse im Mittelpunkt stehen, wie er bei der Veranstaltung des „Mannheimer Morgen“ betonte.
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