HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
.
Landgericht Osnabrück verurteilt drei Männer nach Brand bei...
30 Events auf einen Blick: Veranstaltungsbierdeckel in Georgsmarienhütte...
Frühlingserwachen: „Meller Riesenspaß“ findet am 14. und 15....
Gute Nachricht des Tages: VfL Osnabrück unterstützt Bildung...
Nach langer Bauphase: Humboldtbrücke in Osnabrück wieder eröffnet
Obduktion gibt Antworten zu Fall in Bramsche: Vater...
So mangelhaft ist der Zustand der Ausländerbehörde Osnabrück
Icker Landstraße gesperrt: Lkw muss aus Graben geborgen...
Wieso die Stadtwerke Osnabrück in den Glasfasermarkt einsteigen
VfL Osnabrück empfängt Bundesligisten Borussia Mönchengladbach am 26....
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • ✨ KI-Leitlinie
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH
Impressum & Datenschutzerklärung.

Startseite Deutschland & die WeltGrünen-Fraktionschefin kritisiert Schneiders Klimapolitik und Scholz’ Führung
Deutschland & die Welt

Grünen-Fraktionschefin kritisiert Schneiders Klimapolitik und Scholz’ Führung

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 6. Mai 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 6. Mai 2025
Carsten Schneider (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur
13

Die Vorsitzende der Grünenfraktion im Bundestag, Katharina Dröge, hat die Ernennung von Carsten Schneider zum Umwelt- und Klimaschutzminister kritisch kommentiert. Dröge äußerte Zweifel an Schneiders Einsatz für den Klimaschutz und forderte konkrete Taten, um Rückschritte im Koalitionsvertrag auszugleichen. Zudem zog sie ein gemischtes Fazit zur Kanzlerschaft von Olaf Scholz (SPD) und äußerte sich zu den Zukunftsaussichten der Grünen als Regierungspartei.

Kritik an Schneiders Berufung zum Umwelt- und Klimaschutzminister

Katharina Dröge, Vorsitzende der Grünenfraktion im Bundestag, äußerte sich am Dienstag in der Sendung „Frühstart“ von RTL und ntv kritisch zur Ernennung von Carsten Schneider. Sie erklärte: „In der Vergangenheit habe sich Schneider beim Kohleausstieg gegen den Klimaschutz positioniert.“ Dröge forderte von Schneider, „dass er nicht nur Minister ist, sondern tatsächlich auch in seinem Ministerium Klimaschutz machen will – daran wird er gemessen“. Angesichts der aus ihrer Sicht bestehenden Rückschritte im Koalitionsvertrag, etwa „bei der Wärmewende oder dem Kohleausstieg“, müsse Schneider sicherstellen, „dass Schwarz-Rot bei dem Thema zumindest ein wenig vorankomme“, so Dröge weiter.

Bewertung der Kanzlerschaft von Olaf Scholz

Dröge zog in ihrem Interview ein zwiespältiges Fazit zur Kanzlerschaft von Olaf Scholz (SPD). Sie sagte: „Am Ende hat er nicht das gemacht, was ein Kanzler tun musste, nämlich eine Koalition zusammenzuhalten.“ Scholz trage die Verantwortung dafür, dass es die Ampelkoalition nicht über dreieinhalb Jahre hinaus geschafft habe. „Da hat er nicht genug Führung gezeigt.“ Gleichzeitig lobte Dröge den Bundeskanzler dafür, Verantwortung in einer Zeit multipler Krisen übernommen zu haben. Besonders nach dem russischen Angriff auf die Ukraine habe die Koalition gemeinsam „große und weitreichende Entscheidungen getroffen“.

Grüne wollen erneut Regierungsverantwortung übernehmen

Mit Blick auf die Zukunft der Grünen erklärte Dröge, sie gehe nicht davon aus, dass die Partei wie nach 2005 erneut 16 Jahre auf eine Regierungsbeteiligung warten müsse. Sie betonte: „Unser Ziel ist, dass die Grünen schon an der nächsten Bundesregierung wieder beteiligt sind.“

Carsten Schneider hatte sich zuletzt zum Kohleausstieg bis 2038 bekannt, wie ihn die sogenannte Kohlekommission im Jahr 2018 vorgeschlagen hatte und der schließlich 2020 mit dem Kohleausstiegsgesetz verankert wurde. Bereits die damalige Koalition aus Union und SPD hatte 2021 im Klimaschutzgesetz für die Energiewirtschaft Jahresemissionsmengen festgelegt, die einen vorgezogenen Kohleausstieg erforderlich machen könnten.

Berechnungen des Sachverständigenrats für Umweltfragen aus dem Jahr 2024 zufolge überschreiten die von der Bundesregierung geplanten Emissionen das vom Bundesverfassungsgericht 2021 festgelegte CO₂-Budget, was einen früheren Kohleausstieg nahelegt. Zudem gehen Experten davon aus, dass der EU-Emissionshandel dazu führen wird, dass Kohlekraftwerke in Deutschland Anfang der 2030er-Jahre unrentabel werden.

0 Kommentare 0 FacebookTwitterPinterestEmail
mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

vorheriger Artikel
VfL Osnabrück bindet Lukas Jonsson über den Sommer hinaus
nächster Artikel
Dax startet schwächer, Ölpreis legt deutlich zu

das könnte Sie auch interessieren

CDU verteidigt Parlamentsreform, schließt linke Kooperation strikt aus

5. März 2026

Grünen-Politiker warnt: Neue Grundsicherung verschärft soziale Ungerechtigkeit

5. März 2026

SPD fordert: US-israelischen Angriff auf Iran als völkerrechtswidrig...

5. März 2026

Sozialverband warnt vor Mängeln bei geplanter Grundsicherung-Reform

5. März 2026

Krankenkassen erzielen Milliardenüberschuss trotz stark steigender Gesundheitsausgaben

5. März 2026

SPD fordert Kartellamts-Prüfung wegen steigender Energiepreise

5. März 2026

Linke fordert Abschiebestopp und humanitäre Visa für Iran-Flüchtlinge

5. März 2026

SPD-Außenpolitiker erklärt Iran-Krieg von Israel und USA völkerrechtswidrig

5. März 2026

Bund verweigert Kommunen Entschädigung für gestoppte Konversionspläne

5. März 2026

EU-Kommission: Keine neue Flüchtlingswelle durch Iran-Eskalation

5. März 2026


Aktuelle Artikel

  • Landgericht Osnabrück verurteilt drei Männer nach Brand bei Abschleppunternehmen

    5. März 2026
  • 30 Events auf einen Blick: Veranstaltungsbierdeckel in Georgsmarienhütte wieder erhältlich

    5. März 2026
  • CDU verteidigt Parlamentsreform, schließt linke Kooperation strikt aus

    5. März 2026
  • Grünen-Politiker warnt: Neue Grundsicherung verschärft soziale Ungerechtigkeit

    5. März 2026
  • SPD fordert: US-israelischen Angriff auf Iran als völkerrechtswidrig einstufen

    5. März 2026


Impressum

  • Facebook
  • Twitter
  • Instagram

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH   ·   Impressum & Datenschutzerklärung   ·   Made with ♡ in Osnabrück.   ·  Unsere Partnerportale:
OSNA.dating Partnersuche   ·   Hilfethemen für die US Einreise mit dem ESTA.  ·   www.kfz-versicherung-trotz-schufa.com  


zurück nach oben
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Home3 demos
  • Politics
  • Economy
  • Sport
  • Culture
  • Technology
  • Region Osnabrück+ Kreis ST
  • Seite 3