HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
.
Stadt Osnabrück sucht wieder Pflegeeltern
Bombe gefunden: Autobahn A1 zwischen Münster und Osnabrück...
So findet die Sanierung der Mindener Straße in...
Kommunalwahlkampf 2026: Wie viel Strategie steckt hinter den...
Einbruch auf Osnabrücker Firmengelände – Autoteile entwendet
Gute Nachricht des Tages: VfL Osnabrück spendet Becherpfand...
Raum für gemeinsame Trauer: Gedenkversammlung für getötete Frau...
In Osnabrück gehen am 5. März wieder Jugendliche...
Hohe Schäden durch Vandalismus an Ampeln in Osnabrück
Mitte März als Option: Wann ist die nächste...
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • ✨ KI-Leitlinie
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH
Impressum & Datenschutzerklärung.

Startseite Deutschland & die WeltGrünen-Chef wirft Koalition Wortbruch bei Stromsteuer vor
Deutschland & die Welt

Grünen-Chef wirft Koalition Wortbruch bei Stromsteuer vor

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 3. Juli 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 3. Juli 2025
Beleuchtete Häuser / Foto: dts
8

In der Regierungskoalition ist Streit über die im Koalitionsvertrag vereinbarte Senkung der Stromsteuer entbrannt. Grüne, Wirtschaftsweise und Vertreter der Union üben scharfe Kritik an dem Beschluss des Koalitionsausschusses, die Stromsteuer nur für die Industrie zu senken. Besonders die fehlende Entlastung von Privathaushalten, Familien und kleinen Unternehmen steht im Fokus.

Kritik an der Koalition: Vorwürfe des Wortbruchs

Grünen-Chef Felix Banaszak hat der Regierungskoalition deutliche Vorwürfe gemacht. „Noch vor wenigen Wochen hatten Merz und Klingbeil im Koalitionsvertrag versprochen, die Stromsteuer für alle zu senken“, sagte Felix Banaszak den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. „Doch statt für Entlastungen auch von Privathaushalten, Familien und kleinen Unternehmen zu sorgen, opfern CDU und SPD sie zugunsten von teuren Steuergeschenken für ihr Klientel.“ Auch bei der Rente finde die Regierung laut Felix Banaszak nur einen „mutlosen und teuren Kompromiss“. Er kritisierte weiter: „Damit stellt Schwarzrot den politischen Burgfrieden vor die Interessen der Menschen und die Zukunft des Landes.“ Die Ergebnisse des Koalitionsausschusses seien enttäuschend, ergänzte Felix Banaszak, „auch wenn das nach den Wortbrüchen von Merz und Klingbeil der letzten Wochen nicht überrascht.“ Für ihn sei der Koalitionsausschuss ein Test für die Glaubwürdigkeit der Regierung von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) gewesen, und nun sei klar: „Schwarzrot ist krachend durchgefallen.“ (Quelle: Funke-Mediengruppe)

Wirtschaftsweise und Union schließen sich der Kritik an

Auch die Chefin der Wirtschaftsweisen, die Münchner Ökonomin, hat die Ergebnisse des Koalitionsgipfels scharf kritisiert. „Es ist nicht überraschend, aber dennoch sehr bedauerlich, dass sich die Koalitionspartner nicht auf die Stromsteuersenkung für alle verständigen konnten“, sagte die Münchner Ökonomin den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Sie erklärte weiter: „So sehr zu begrüßen ist, eine solche Maßnahme von finanziellen Spielräumen abhängig zu machen, so sehr muss man sich gleichzeitig wundern, wie die Prioritäten von der Regierung gesetzt werden.“ Insbesondere verwies die Münchner Ökonomin auf andere geplante Maßnahmen wie die Erhöhung der Mütterrente und die Senkung der Mehrwertsteuer für die Gastronomie, die „ähnlich teuer, aber in Zeiten knapper Kassen sehr viel schlechter begründbar“ seien. (Quelle: Funke-Mediengruppe)

Streit um die Verantwortung für fehlende Entlastung

NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) sieht die Verantwortung für die ausbleibende Strompreissenkung vor allem bei Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD). „Es ist vor allem der Job des Finanzministers, das möglich zu machen – und es gibt eine Menge Möglichkeiten“, sagte Hendrik Wüst (CDU) dem Pro-Newsletter Industrie und Handel des Nachrichtenmagazins POLITICO. „Die muss der Finanzminister noch mal durchrechnen und vorschlagen.“ (Quelle: POLITICO)

Der Koalitionsausschuss hatte am Mittwochabend keine Lösung in Bezug auf eine allgemeine Senkung der Stromsteuer gefunden. Laut einem Papier zur Sitzung wird die Stromsteuer für die Industrie gesenkt. „Weitere Entlastungsschritte – insbesondere eine Senkung der Stromsteuer für Verbraucherinnen und Verbraucher sowie die gesamte Wirtschaft – folgen sollen, sobald hierfür finanzielle Spielräume bestehen“, heißt es in dem Sitzungsdokument.

0 Kommentare 0 FacebookTwitterPinterestEmail
mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

vorheriger Artikel
Linnemann schließt Kanzlerambitionen aus, plant Karrierewechsel
nächster Artikel
3.600 Euro Geldstrafe: Osnabrücker bezieht gleichzeitig Gehalt und Arbeitslosengeld

das könnte Sie auch interessieren

Trump droht Iran mit Militärschlag wegen Atomprogramm

25. Februar 2026

Koalition verlängert Übergangsfrist für freie Musikschullehrkräfte bis 2027

25. Februar 2026

Ökonom fordert von Merz harte Linie gegen Chinas...

25. Februar 2026

Patientenschützer werfen Bundesregierung Wortbruch bei Organspenderegister vor

25. Februar 2026

Deutschland entzieht 2025 über 8.000 Ausländern Aufenthaltsrecht

25. Februar 2026

Gesundheitsökonom fordert höhere Krankenhauszuzahlungen für Patienten

25. Februar 2026

Leverkusen nach 0:0 gegen Olympiakos im Achtelfinale

24. Februar 2026

Grüne warnen: Neues Heizungsgesetz gefährdet deutsche Klimaziele

24. Februar 2026

US-Börsen steigen: Dow, S&P 500 und Nasdaq legen...

24. Februar 2026

Bundesregierung erleichtert Vermögensabschöpfung bei Mafia-Vermögen und Geldwäsche

24. Februar 2026


Aktuelle Artikel

  • Trump droht Iran mit Militärschlag wegen Atomprogramm

    25. Februar 2026
  • Koalition verlängert Übergangsfrist für freie Musikschullehrkräfte bis 2027

    25. Februar 2026
  • Ökonom fordert von Merz harte Linie gegen Chinas Handelspolitik

    25. Februar 2026
  • Patientenschützer werfen Bundesregierung Wortbruch bei Organspenderegister vor

    25. Februar 2026
  • Deutschland entzieht 2025 über 8.000 Ausländern Aufenthaltsrecht

    25. Februar 2026


Impressum

  • Facebook
  • Twitter
  • Instagram

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH   ·   Impressum & Datenschutzerklärung   ·   Made with ♡ in Osnabrück.   ·  Unsere Partnerportale:
OSNA.dating Partnersuche   ·   Hilfethemen für die US Einreise mit dem ESTA.  ·   www.kfz-versicherung-trotz-schufa.com  


zurück nach oben
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Home3 demos
  • Politics
  • Economy
  • Sport
  • Culture
  • Technology
  • Region Osnabrück+ Kreis ST
  • Seite 3