HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
.
Schwerer Unfall bei Badbergen fordert drei Verletzte
So war die erste inklusive Ausbildungsmesse in Osnabrück
Gute Nachricht des Tages: Land Niedersachsen stärkt Theaterprojekte...
Keine Bombenräumung im Lokviertel Osnabrück am 15. März
Feuer an der Zapfsäule: Auto brennt auf A1-Rastanlage...
Trickdiebstahl, Einbruch und Paketklau beschäftigen Polizei in Osnabrück
Wieder bundesweite Warnstreiks im Nahverkehr – Osnabrück bleibt...
Professorin der Hochschule Osnabrück in Niedersachsens ersten Klimarat...
Baustelle am 26. Februar: Wildwuchs am Natruper-Tor-Wall in...
Leichtathletik in Osnabrück: LG-Staffel jubelt über Silber und...
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • ✨ KI-Leitlinie
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH
Impressum & Datenschutzerklärung.

Startseite Deutschland & die WeltGrünen-Chef kritisiert Deutschlands ‚Kuschelkurs‘ mit Iran
Deutschland & die Welt

Grünen-Chef kritisiert Deutschlands ‚Kuschelkurs‘ mit Iran

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 17. April 2024
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 17. April 2024
Solidarität für iranische Frauen / Foto: dts
12

Grünen-Chef Omid Nouripour kritisiert Deutschlands historische Außenpolitik gegenüber dem Iran und spricht sich für eine Änderung des „Kuschelkurses“ aus. Im Zuge dessen betont er die Rolle der Frauen im Widerstand gegen das repressive Regime und äußert die Überzeugung, dass dieses gestürzt wird.

Historische Versäumnisse

Omid Nouripour (Grüne) äußerte sich kritisch gegenüber Deutschlands Umgang mit dem Iran. „Es ist richtig, dass es Jahre und Jahrzehnte lang einen Kuschelkurs gegeben hat“, sagte Nouripour im Spiegel-Spitzengespräch. Besonders störend war, dass Deutschland sich kurz nach einem tödlichen Anschlag auf iranische Oppositionelle 1992 noch intensiver dem Iran zugewandt hat. Als Grund nennt er wirtschaftliche Interessen und die Illusion einer historischen Verbundenheit zwischen Deutschland und dem Iran. „Ich glaube, da gab es ganz viel Romantik in den Beziehungen, die wegmusste.“

Veränderungen der deutschen Haltung

Dem früheren Außenminister und heutigen Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier, der 2016 das damalige iranische Staatsoberhaupt Hassan Rohani getroffen hatte, wollte Nouripour jedoch keine Vorwürfe machen. „Dass ein Außenminister auch mal dreckige und blutige Hände schüttelt, gehört zu seinem Job dazu.“ Aber er bemerkte, dass es „gute Gründe“ dafür gibt, dass die aktuelle Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) in den letzten zweieinhalb Jahren nicht in den Iran gereist ist. „Ich glaube, dass wir diesen Kuschelkurs spätestens im Oktober 2022 mit den letzten Protesten in Iran verlassen haben.“

Hoffnung auf Regimewechsel

Zudem äußerte Nouripour seine Überzeugung, dass das iranische Regime noch zu seinen Lebzeiten gestürzt wird, vor allem durch den Widerstand der Frauen. „Ich bin tief davon überzeugt, wir werden noch erleben, dass diese Frauen aufhören werden, sich unterdrücken zu lassen und die Übermacht dieses Regimes brechen werden“, so der Grünen-Chef.

Frauen als Trägerinnen des Protests

Die Macht der Frauen wachse mit zunehmender Repression des Staates. „Nach dem Anziehen der Regeln für die Zwangsverschleierung sieht man mal wieder viele, viele Stimmen von unglaublich starken Frauen“, so Nouripour. Frauen seien zwar „nicht die einzigen, die die Proteste tragen, aber ihre Rechte werden am meisten beschnitten“.

Antisemitismus im Iran

Nouripour, der in Teheran geboren wurde, sprach auch über seine Erfahrungen mit dem vom iranischen Regime geschürten Hass gegen Israel. „Es ist Teil der Staatsdoktrin des Iran, dass man Israel zerstören muss“, sagte er. „Wir sind morgens in die Schule, haben uns erst mal aufgestellt in Reihen zum Morgenappell und haben gerufen: `Tod Israel`, bevor wir in den Unterricht gehen durften“, erläuterte er seine Kindheitserfahrungen. „Da gibt es einen Grundsatz an Hass“.

0 Kommentare 0 FacebookTwitterPinterestEmail
mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

vorheriger Artikel
CDU übernimmt Schuldenbremse ins Grundsatzprogramm nach JU-Forderung
nächster Artikel
Tesla Deutschland informiert nach Jobabbau Mitarbeiter nächste Woche

das könnte Sie auch interessieren

Luisa Neubauer attackiert neues Heizungsgesetz als verfassungswidrig

25. Februar 2026

Telekom zeigt KI-Brille als Prototyp auf Mobile World...

25. Februar 2026

Dobrindt weist Kritik an Umgang mit Rassismus-Studie zurück

25. Februar 2026

Linke fordert strengere Kontrollen für Investoren im Rüstungssektor

25. Februar 2026

Gesundheitsministerin Warken verteidigt CDU-Spitzenkandidat Hagel nach Video-Affäre

25. Februar 2026

Merz fordert Abbau des Handelsdefizits und fairen China-Handel

25. Februar 2026

Regierung schweigt zu möglicher Abberufung der Berlinale-Chefin

25. Februar 2026

Klingbeil leitet zweite Kabinettssitzung souverän und teamorientiert

25. Februar 2026

Umfrage: KI-Funktionen auf Smartphones werden in Deutschland Alltag

25. Februar 2026

Grüne begrüßen Aktionsplan: Härterer Kampf gegen Clankriminalität

25. Februar 2026


Aktuelle Artikel

  • Luisa Neubauer attackiert neues Heizungsgesetz als verfassungswidrig

    25. Februar 2026
  • Schwerer Unfall bei Badbergen fordert drei Verletzte

    25. Februar 2026
  • Telekom zeigt KI-Brille als Prototyp auf Mobile World Congress

    25. Februar 2026
  • Dobrindt weist Kritik an Umgang mit Rassismus-Studie zurück

    25. Februar 2026
  • So war die erste inklusive Ausbildungsmesse in Osnabrück

    25. Februar 2026


Impressum

  • Facebook
  • Twitter
  • Instagram

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH   ·   Impressum & Datenschutzerklärung   ·   Made with ♡ in Osnabrück.   ·  Unsere Partnerportale:
OSNA.dating Partnersuche   ·   Hilfethemen für die US Einreise mit dem ESTA.  ·   www.kfz-versicherung-trotz-schufa.com  


zurück nach oben
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Home3 demos
  • Politics
  • Economy
  • Sport
  • Culture
  • Technology
  • Region Osnabrück+ Kreis ST
  • Seite 3