Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte, sind die Verkaufspreise im Großhandel im September 2024 um 1,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat gesunken. Insbesondere der Großhandel mit Mineralölerzeugnissen, lebenden Tieren sowie Datenverarbeitungs- und peripheren Geräten verzeichnete Preisrückgänge.
Veränderungen im Großhandel
Der Großhandelspreisindex fiel im September 2024 gegenüber August 2024 um 0,3 Prozent, wie Destatis berichtete. Dies stellt eine leichte Zunahme des Rückgangs dar, da im August 2024 die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat nur bei -1,1 Prozent lag.
Erhebliche Rückgänge bei Mineralölerzeugnissen
Entscheidend für den allgemeinen Preisrückgang im Großhandel gegenüber dem Vorjahresmonat war insbesondere der Großhandel mit Mineralölerzeugnissen. Hier wurde ein Rückgang um 14,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat verzeichnet, wie Destatis in seinem Bericht hervorhebt. Im Vergleich zum Vormonat fielen die Preise in diesem Sektor um 4,5 Prozent.
Weitere signifikante Preisrückgänge wurden im Großhandel mit lebenden Tieren (-5,8 Prozent), mit Eisen, Stahl und Halbzeug daraus (-5,8 Prozent) und mit Datenverarbeitungs- und peripheren Geräten (-5,2 Prozent) festgestellt.
Preisanstieg bei Kaffee und Gewürzen
Auf der anderen Seite verzeichnete der Großhandel mit Kaffee, Tee, Kakao und Gewürzen eine Erhöhung der Preise gegenüber dem Vorjahresmonat um 24,2 Prozent. Ebenfalls teurer als im Vorjahr waren Nicht-Eisen-Erze, Nicht-Eisen-Metalle und Halbzeug daraus, mit einem Anstieg von 15,8 Prozent.
Eine weitere Zunahme fand bei Zucker, Süßwaren und Backwaren (+9,4 Prozent), bei Altmaterial und Reststoffen (+8,8 Prozent) und bei Tabakwaren (+5,6 Prozent) statt. Laut Destatis mussten diese Waren im September 2024 auf Großhandelsebene mehr kosten als noch vor einem Jahr.
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