HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
.
Ausrufezeichen im Aufstiegskampf: VfL Osnabrück schlägt RW Essen...
Klara Harhues präsentiert ihre Kunstwerke in Wallenhorst
Wie man sich in Osnabrück ab sofort über...
Wege in Ausbildung, Studium und Beruf: 4. beruf...
Der TV Bissendorf-Holte reist zum ASV Hamm-Westfalen
Unfall beim Ausweichen für Rettungswagen am Johannistorwall in...
Osnabrücker Studenten überzeugen in der Leichtathletik: Vier Starts...
Gute Nachricht des Tages: Oberschule Artland bildet neue...
Kinderschuhladen „Lotta & Emil“ an neuem Standort in...
Anschlag mit Buttersäure auf Berufsmesse in der Agentur...
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • ✨ KI-Selbstverpflichtung
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH
Impressum & Datenschutzerklärung.

Startseite Deutschland & die WeltGrimm fordert dänisches Flexicurity-Modell für deutschen Arbeitsmarkt
Deutschland & die Welt

Grimm fordert dänisches Flexicurity-Modell für deutschen Arbeitsmarkt

von Hasepost Redaktion 21. Februar 2026
von Hasepost Redaktion 21. Februar 2026
Veronika Grimm (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur
4

Die Wirtschaftsweise Veronika Grimm hat sich für eine umfassende Reform des Kündigungsschutzes nach dem dänischen Flexicurity-Modell ausgesprochen, warnt aber vor einer isolierten Übernahme einzelner Elemente. Zugleich kritisiert sie den Vorschlag des Ökonomen Moritz Schularick, den Kündigungsschutz nur für Top-Verdiener zu lockern, als systematisch fragwürdig. Grüne und Linke wenden sich ebenfalls gegen Schularicks Vorstoß und betonen die Bedeutung von Sicherheit und Planbarkeit für Beschäftigte.

Grimm fordert Gesamtpaket nach dänischem Vorbild

Wirtschaftsweise und Siemens-Energy-Aufsichtsrätin Veronika Grimm hat sich für eine Lockerung des Kündigungsschutzes nach dänischem Vorbild ausgesprochen. „Ein generelles Lockern des Kündigungsschutzes, etwa nach dem Vorbild des dänischen Flexicurity-Modells, dürfte sehr sinnvoll sein“, sagte Grimm den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagausgaben). Allerdings gelte dies nur, wenn es als Gesamtpaket umgesetzt werde.
Grimm nennt das Nachbarland Dänemark als Vorbild für ihren Vorstoß. „In Dänemark wird die größere Kündigungsfreiheit für Unternehmen durch eine vergleichsweise starke soziale Absicherung bei Arbeitslosigkeit sowie eine sehr aktive Arbeitsmarktpolitik mit intensiver Vermittlung und Weiterbildung ausgeglichen“, sagte sie den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.
Übertrage man allein die Lockerung auf Deutschland, würde das nach Grimms Einschätzung vor allem zu mehr Unsicherheit und Abstiegsängsten führen, während der gewünschte Effekt – etwa mehr Einstellungen und höhere Dynamik am Arbeitsmarkt – ausbleiben könnte. „Deshalb wäre ein solcher Schritt nur dann sozial und ökonomisch vertretbar, wenn gleichzeitig die Absicherung in Übergangsphasen verbessert, Qualifizierung konsequent ausgebaut und Vermittlungsprozesse deutlich effizienter gestaltet werden.“ Das wäre nach Meinung der Wirtschaftswissenschaftlerin eine sehr positive Entwicklung, die die Innovationsdynamik deutlich ankurbeln dürfte.

Kritik an Schularicks Vorschlag für Top-Verdiener

Eine Lockerung des Kündigungsschutzes nur für Top-Verdiener, wie sie Ökonom Moritz Schularick vorgeschlagen hatte, hält Grimm nicht für zielführend. Eine solche Differenzierung „wirkt auf den ersten Blick sozial ausgewogen, ist bei näherer Betrachtung jedoch systematisch fragwürdig“, sagte sie den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. „Kündigungsschutz ist arbeitsrechtlicher Bestandsschutz und kein Umverteilungsinstrument; er sollte an der Struktur des Arbeitsverhältnisses anknüpfen, nicht an der Höhe des Gehalts.“
Einkommen sei zudem kein verlässlicher Indikator für tatsächliche Schutzbedürftigkeit, da etwa ältere oder hochspezialisierte Beschäftigte trotz hohen Verdienstes erhebliche Risiken bei Arbeitsplatzverlust tragen könnten. Grimm sieht in dem Vorstoß einen politischen Kompromissversuch, um eine Lockerung des Kündigungsschutzes gesellschaftlich besser vermittelbar zu machen.

Widerspruch von Linksfraktion und Grünen

Auch Grüne und Linke lehnen den Vorschlag des Präsidenten des Kieler Instituts für Weltwirtschaft ab. Janine Wissler, Vize-Fraktionschefin der Linksfraktion, sagte den Funke-Zeitungen, „das wäre nichts anderes als der Einstieg in die seit Langem von Arbeitgebern geforderte schleichende Aufweichung zentraler Arbeitnehmerrechte“. Beschäftigte bräuchten Planbarkeit und Sicherheit, das gelte auch für hochqualifizierte Fachkräfte.
Grünen-Fraktionsvize Andreas Audretsch wies vor allem Schularicks Idee zurück, auch für Beschäftigte im öffentlichen Dienst den Kündigungsschutz zu lockern. „Der Wirtschaftsstandort wird nicht stärker, wenn im öffentlichen Dienst, bei Erziehern, Sozialarbeitern oder Busfahrerinnen, der Kündigungsschutz ausgehöhlt wird“, sagte er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagausgaben). „Viel wichtiger sind echte Reformen, damit die Lohnnebenkosten sinken. Davon würden alle profitieren.“

✨ mit KI bearbeitet

0 Kommentare 0 FacebookTwitterPinterestEmail
Hasepost Redaktion

Die HASEPOST-Redaktion liefert täglich aktuelle Nachrichten für Osnabrück und die Region. Dieser Artikel basiert auf Basismaterial der dts Nachrichtenagentur, das – sofern gekennzeichnet – durch KI bearbeitet wurde. Der Artikel wurde von unserer Redaktion geprüft, inhaltlich bearbeitet und gegebenenfalls um lokale Aspekte oder weiterführende Informationen aus anderen Quellen ergänzt.

vorheriger Artikel
Energiekosten bleiben 21 Prozent über Vorkriegsniveau in Deutschland
nächster Artikel
Autoindustrie drängt Merz zu Marktöffnung und fairerem China-Handel

das könnte Sie auch interessieren

SPD attackiert CDU-Beschluss gegen Lockerung der Schuldenbremse

21. Februar 2026

Bundesregierung verweigert umfassende Analyse digitaler Abhängigkeiten

21. Februar 2026

Solidaritätsbeflaggung für Ukraine vorgezogen wegen Süssmuth-Trauerakt

21. Februar 2026

Klingbeil: Supreme-Court-Zollurteil entspannt Handelskonflikt mit USA nicht

21. Februar 2026

Söder: Merz ist Deutschlands Trumpf im Umgang mit...

21. Februar 2026

Darmstadt, Elversberg und KSC feiern wichtige Zweitliga-Siege

21. Februar 2026

CDU-Parteitag: Merz mit 91,2 Prozent bestätigt

21. Februar 2026

Eurojackpot-Zahlen vom Freitag: Das sind die aktuellen Gewinnzahlen

21. Februar 2026

Trotz Gerichtsurteil: Trump verhängt neuen globalen Zehn-Prozent-Zoll

21. Februar 2026

Bochum erkämpft Remis, Fürth feiert wichtigen Sieg

21. Februar 2026


Aktuelle Artikel

  • SPD attackiert CDU-Beschluss gegen Lockerung der Schuldenbremse

    21. Februar 2026
  • Ausrufezeichen im Aufstiegskampf: VfL Osnabrück schlägt RW Essen mit 3:0

    21. Februar 2026
  • Bundesregierung verweigert umfassende Analyse digitaler Abhängigkeiten

    21. Februar 2026
  • Solidaritätsbeflaggung für Ukraine vorgezogen wegen Süssmuth-Trauerakt

    21. Februar 2026
  • Klingbeil: Supreme-Court-Zollurteil entspannt Handelskonflikt mit USA nicht

    21. Februar 2026


Impressum

  • Facebook
  • Twitter
  • Instagram

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH   ·   Impressum & Datenschutzerklärung   ·   Made with ♡ in Osnabrück.   ·  Unsere Partnerportale:
OSNA.dating Partnersuche   ·   Hilfethemen für die US Einreise mit dem ESTA.  ·   www.kfz-versicherung-trotz-schufa.com  


zurück nach oben
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Home3 demos
  • Politics
  • Economy
  • Sport
  • Culture
  • Technology
  • Region Osnabrück+ Kreis ST
  • Seite 3