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Startseite AktuellGreenpeace weist E.Coli-Bakterien in der Hase nach
AktuellOsnabrück

Greenpeace weist E.Coli-Bakterien in der Hase nach

von Sophie Scherler 26. November 2018
von Sophie Scherler 26. November 2018
Entnahme der Proben im Sommer/Foto: Greenpeace
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Zwischen Mai und Juli dieses Jahres hat die Organisation Greenpeace an 42 Standorten Proben aus Oberflächengewässern entnommen und auf multiresistente Keime und den Nährstoffgehalt untersuchen lassen. Nach Abschluss der Tests wurde in der Hase das Bakterium Escherichia Coli (E.Coli) nachgewiesen werden. Es kommt natürlich im menschlichen und tierischen Darm vor und gilt deswegen als Indikator für die Verschmutzung durch Fäkalien.

In rund drei Viertel der untersuchten Wasserproben lag der Stickstoffgehalt über dem empfohlenen Grenzwert von 2,8 mg pro Liter. Außerdem wurde 17 mal der Orientierungswert für Phosphor überschritten und die Hälfte der Proben war mit multiresistenten Keimen, wie zum Beispiel E.Coli belastet. Escherichia Coli ist in den meisten Fällen nicht schädlich, es gibt aber auch pathogene Stämme des Bakteriums, die als einer der häufigsten Verursacher von menschlichen Infektionskrankheiten gelten.

Gülle als möglicher Verursacher

Da Greenpeace nur Wasserproben entnommen hat, ist es nicht möglich nachzuvollziehen, woher genau die Verunreinigungen kommen. Die Organisation hält aber Gülle für einen möglichen Verursacher. In einer eigenen Untersuchung wiesen sie im letzten Jahr in 13 von 19 Proben von Schweinegülle multiresistente Keime nach. Bei Kontakt mit den Keimen in der Umwelt, oder durch belastete Lebensmittel ist eine Ansteckung grundsätzlich möglich. Der Krankenhauskeim MRSA (Multiresistenter Staphylococcus aureus) wurde in keiner der 42 Proben nachgewiesen. Die zunehmende Verbreitung multiresistenter Keime wird immer mehr zum Problem, da viele gängige Antibiotika nicht wirksam sind.

Nitrate im Wasser

Erst im Juni wurde die Bundesregierung vom Europäischen Gerichtshof verklagt, weil sie über Jahre zu wenig gegen die hohe Nitratbelastung im Grundwasser getan habe. Da ein Teil unseres Trinkwasser aus Grundwasserbrunnen gewonnen wird, bedeutet eine zu hohe Belastung mit Nährstoffen steigende Kosten für die Versorger, denn das Wasser muss zunächst aufbereitet und gereinigt werden. An 28% der Stellen mit viel Landwirtschaft wurde in den Untersuchungen eine Grundwasserverschmutzung festgestellt. Gülle kann aber neben Grundwasserverunreinigungen auch die Qualität von Gewässern beeinflussen. Zu hohe Konzentrationen von Stickstoff und Phosphat können zu einer starken Algenblüte führen.

Fazit der Untersuchung

„Diese Folge der Überdüngung landwirtschaftlicher Flächen ist nicht nur ein Problem für das Grundwasser,“ lautet das Fazit von Greenpeace. „Mit Nährstoffen, insbesondere Stickstoff und Phosphor, überfrachtete (eutrophierte) Oberflächengewässer stellen eine Gefahr für die Wasserqualität und die Artenvielfalt dar. An niedrige Nährstoff-Konzentrationen angepasste Arten werden verdrängt, Algen und Cyanobakterien können sich stark vermehren; im Extremfall entstehen durch Sauerstoffmangel (Sauerstoffverbrauch beim mikrobiellen Abbau von Biomasse) sogenannte „Tote Zonen“, in denen das marine Leben in Nord- und Ostsee regional abstirbt. Blaualgen können außerdem Giftstoffe bilden, die selbst das Baden in betroffenen Gewässern zur Gefahr machen.“

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Sophie Scherler

Sophie Scherler ist seit März 2018 Redakteurin bei der Hasepost, zwischenzeitlich absolvierte Sophie Scherler erfolgreich ein Volontariat bei der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). Seit Herbst 2021 ist sie wieder angestelltes Mitglied unserer Redaktion.

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