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Green Saturday als Kontrast zum Black Friday in Osnabrück

von Dominik Lapp 28. November 2024
von Dominik Lapp 28. November 2024
Foto: Extinction Rebellion
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Als Kontrast zum Black Friday, der für Konsumrausch und Überproduktion steht, organisierte Extinction Rebellion Osnabrück bereits am vergangenen Samstag (23. November) den Green Saturday. Unter dem Motto „Weniger Konsum, mehr Solidarität“ wurden am Neumarkt gebrauchte, aufbereitete Kleidungsstücke in einem kostenlosen Umsonstladen verteilt.

Ab 13:00 Uhr konnte die Kundschaft nicht nur Kleidung erhalten, sondern auch von dem vielfältigen Begleitprogramm profitieren. Zahlreiche Initiativen wie der Solidarische Aufbau, Wendungmitdermaus und Foodsharing unterstützten die Veranstaltung mit Aktionen und Informationen.

Green Saturday am Neumarkt

Auch gerettete Lebensmittel waren im Angebot. / Foto: Extinction Rebellion

Kritik an Fast Fashion und Black Friday

Der Green Saturday setzte ein Zeichen gegen die zerstörerischen Auswirkungen des Konsumwahns, die durch den Black Friday symbolisiert werden. „Dieser Tag steht für die absurde Überproduktion und die Immer-mehr-Mentalität der globalen Wirtschaft“, erklärten die Veranstalter. Besonders die Fast-Fashion-Branche wurde kritisch beleuchtet. Sie gilt mit einem jährlichen CO₂-Ausstoß von über 1,2 Milliarden Tonnen als eine der klimaschädlichsten Industrien weltweit.

Green Saturday am Neumarkt

Gebrauchte, aufbereitete Kleidung wurde abgegeben. / Foto: Extinction Rebellion

Die Zahlen sprechen für sich: Jährlich werden rund 120 Milliarden Kleidungsstücke produziert, von denen viele ungetragen im Müll landen. Allein in Europa werden pro Jahr etwa zwei Millionen Tonnen Kleidung entsorgt. „Dabei wird nicht produziert, was die Menschen wirklich brauchen, sondern nur das, was Gewinne maximiert“, so Extinction Rebellion.

Die Auswirkungen der Überproduktion sind weltweit spürbar, besonders im globalen Süden. Hier landen tonnenweise Altkleider und überschüssige Neuware aus Europa, was lokale Textilindustrien zerstört und Arbeitsplätze vernichtet. Umweltverschmutzung durch die Entsorgung in Gewässern oder Verbrennungsanlagen verschärft die ohnehin bereits prekäre Lage.

Green Saturday am Neumarkt

Am Neumarkt wurden die Zelte aufgeschlagen. / Foto: Extinction Rebellion

Sozial gerechte Alternativen gefordert

Die Veranstalter wiesen zudem darauf hin, dass der Black Friday vor allem zahlungskräftige Konsumierende anspricht. Menschen mit geringem Einkommen würden ausgegrenzt und bei den Bedürfnissen nicht berücksichtigt. „Ein grenzenloses Wachstum ist mit begrenzten Ressourcen nicht möglich“, betonte Extinction Rebellion Osnabrück. Mit dem Green Saturday möchte die Initiative eine klimagerechte und solidarische Gesellschaft fördern, in der natürliche Ressourcen geschont und soziale Ungleichheiten abgebaut werden.

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Dominik Lapp

Dominik Lapp ist seit 2023 Redaktionsleiter der HASEPOST. Der ausgebildete Journalist und Verlagskaufmann mit Zusatzqualifikation als Medienberater, Social-Media- und Eventmanager war zuvor unter anderem als freier Reporter für die Osnabrücker Nachrichten, die Neue Osnabrücker Zeitung und das Meller Kreisblatt sowie als Redakteur beim Stadtmagazin The New Insider und als freier Autor für verschiedene Kultur-Fachmagazine tätig. Seine größte Leidenschaft gilt dem Theater, insbesondere dem Musical und der Oper, worüber er auch regelmäßig auf kulturfeder.de berichtet.

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