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Startseite Deutschland & die WeltGewerkschaft der Polizei fordert Böllerverbot wegen Angriffen
Deutschland & die Welt

Gewerkschaft der Polizei fordert Böllerverbot wegen Angriffen

von Hasepost Redaktion 23. Dezember 2025
von Hasepost Redaktion 23. Dezember 2025
Feuerwerksverkauf am 28.12.2024 / via dts Nachrichtenagentur
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Der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Jochen Kopelke, hat vor den Gefahren von Feuerwerkskörpern weit über Silvester hinaus gewarnt und seine Forderung nach einem Böllerverbot mit zunehmenden Angriffen auf Einsatzkräfte begründet. In einem Streitgespräch mit dem Bundesverband für Pyrotechnik und Kunstfeuerwerk ging es um den massenhaften Verkauf von Feuerwerk, Missbrauch in Fußballstadien und Extremisten-Kreisen sowie um mögliche Kompromisse unterhalb eines vollständigen Verbots.

Warnung vor massenhaftem Feuerwerkskauf

GdP-Vorsitzender Jochen Kopelke kritisierte im „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (RND), es gebe derzeit keine Grenze für den Erwerb von Feuerwerkskörpern: „Es gebe keine Begrenzung, wie viele Böller oder Raketen jemand kaufen dürfe“, sagte Kopelke dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ in einem Streitgespräch mit dem Geschäftsführer des Bundesverbandes für Pyrotechnik und Kunstfeuerwerk, Felix Martens. Entsprechend würden nach seinen Worten enorme Mengen verkauft. „Mengen, die man als Einzelperson gar nicht in einer Nacht loswird. Da decken sich manche Fußballfans ebenso für das ganze Jahr ein, wie die linke und rechte Szene.“ Der einzelne, legal verkaufte Feuerwerkskörper sei dabei aus seiner Sicht nicht grundsätzlich das Problem.

In der Silvesternacht zeigten sich laut Kopelke immer gleiche Muster: „vor allem junge, alkoholisierte Männer, die in Gruppen unterwegs sind, Feuerwerk missbräuchlich einsetzen und Menschen gefährden“. Außerdem hantierten Kinder und Jugendliche mit Böllern, die ihnen nicht zustünden. Er verwies darauf, dass Einsatzkräfte früher nicht wie heute angegriffen worden seien. „Diesen Veränderungen müssen wir etwas entgegensetzen.“

Belastung für Polizei und Einsatzkräfte

Kopelke schilderte, am Silvestertag glaubten viele Menschen, alles sei erlaubt. „Das ist brandgefährlich.“ Polizisten würden aus ihren Regionen abgezogen, um an Brennpunkten zu unterstützen. „Für die Polizei entsteht deshalb bundesweit eine enorme Belastung, die sich nicht mit punktuellen Verbotszonen lösen lässt.“

Verband der Pyrotechnik-Branche signalisiert Kompromissbereitschaft

Geschäftsführer Felix Martens vom Bundesverband für Pyrotechnik und Kunstfeuerwerk betonte im RND-Streitgespräch, er sehe Möglichkeiten für Einigungen ohne ein vollständiges Böllerverbot. Martens sagte, er sähe Raum für Kompromisse unterhalb eines vollständigen Verbots. Man müsse den Fokus auf illegale Pyrotechnik in der Kriminalistik legen. „Wir arbeiten als Verband mit Feuerwehr und dem Unfallkrankenhaus Berlin zusammen, um Jugendliche zu sensibilisieren.“ Zudem plädierte er für eine differenziertere Diskussion über die Risiken verschiedener Feuerwerksarten: „Außerdem sollte man differenzierter über Gefahrenpotenziale sprechen.“

Konkret zeigte sich Martens offen für Einschränkungen bei bestimmten Produkten: „Ein Böllerverbot im engeren Sinn – für bestimmte Knallkörper mit Blitzknallsatz – würde ich unterstützen.“

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Hasepost Redaktion

Die HASEPOST-Redaktion liefert täglich aktuelle Nachrichten für Osnabrück und die Region. Dieser Artikel basiert auf Basismaterial der dts Nachrichtenagentur, das – sofern gekennzeichnet – durch KI bearbeitet wurde. Der Artikel wurde von unserer Redaktion geprüft, inhaltlich bearbeitet und gegebenenfalls um lokale Aspekte oder weiterführende Informationen aus anderen Quellen ergänzt.

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