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Startseite Deutschland & die WeltGewalttaten gegen Polizisten in Deutschland auf Rekordhoch
Deutschland & die Welt

Gewalttaten gegen Polizisten in Deutschland auf Rekordhoch

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 14. Oktober 2024
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 14. Oktober 2024
Polizist (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur
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Die Gewalttaten gegen Polizeibeamte in Deutschland haben im Jahr 2023 einen neuen Rekord von 46.218 Fällen erreicht, ein Anstieg um 8,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, berichteten das Bundesinnenministerium und das Bundeskriminalamt (BKA) am Montag. Auch die Gewalttaten gegen Rettungsdienst- und Feuerwehrkräfte haben neue Höchststände erreicht.

Zunahme der Gewalttaten gegen Polizeibeamte und Rettungskräfte

Im Jahr 2023 wurden insgesamt 105.708 Polizisten Opfer von Gewalttaten, was einem Anstieg von 9,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr und 9.500 betroffenen Beamten mehr als 2022 entspricht. Die Mehrzahl der Gewalttaten gegen Polizisten äußert sich in Form von Widerstandshandlungen und tätlichen Angriffen, die mit 84,5 Prozent den größten Anteil der Gewalttaten ausmachen.

Gewaltverbrechen gegen Polizeikräfte

Die Gewalttaten gegen Polizeikräfte stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 8,5 Prozent auf insgesamt 39.046 Fälle (2022: 35.983) an, wobei Polizisten häufig bedroht werden. Hier wurden 3.851 Fälle registriert, was einem Anstieg von 5,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die Fälle, bei denen Polizisten Opfer von gefährlicher und schwerer Körperverletzung wurden, sanken jedoch um 13 Prozent auf 1.260 Fälle (2022: 1.449). Es wurden 40 versuchte Tötungsdelikte registriert, drei mehr als im Jahr zuvor, wohingegen es 2023 keine vollendeten Tötungsdelikte gab.

Profil der Tatverdächtigen

In Bezug auf die Tatverdächtigen wurde ein Anstieg von 5,9 Prozent verzeichnet, sodass im Jahr 2023 insgesamt 38.630 Tatverdächtige erfasst wurden (2022: 36.495). Der Anteil der deutschen Tatverdächtigen sank von 69,9 auf 66,4 Prozent, während der Anteil der nichtdeutschen Tatverdächtigen von 30,1 auf 33,6 Prozent stieg. Die meisten Tatverdächtigen waren männlich (83,6 Prozent) und älter als 25 Jahre (73,0 Prozent). Sie waren in der Regel allein handelnd (95,1 Prozent), oftmals polizeilich bekannt (75,3 Prozent) und mehr als jeder Zweite stand unter Alkoholeinfluss (50,2 Prozent).

Zudem wurden für das Jahr 2023 Höchststände bei Gewalttaten gegen Feuerwehr- und sonstige Rettungsdienstkräfte erfasst. Bei der Feuerwehr gab es 687 Fälle (+5,7 Prozent) mit 1.069 Opfern (+13,7 Prozent) und bei sonstigen Rettungsdiensten 2.050 Fälle (+6,8 Prozent) mit 2.902 Opfern (+8,4 Prozent).

Die Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) äußerte sich dazu: „Im vergangenen Jahr sind jeden Tag durchschnittlich 290 Polizistinnen und Polizisten Opfer von Gewalt geworden. Auch die Attacken auf Feuerwehrleute und Rettungskräfte sind weiter gestiegen.“ Sie bezeichnete es als „erschreckend, mit welchem Hass und mit welcher Gewalt Einsatzkräfte umgehen müssen“. Sie betonte weiterhin, dass solche Straftaten „durch nichts zu rechtfertigen“ seien und „harte strafrechtliche Konsequenzen“ haben müssten. Faeser berichtete auch von jüngsten Gesetzesänderungen, die den rechtssicheren Einsatz von Tasern durch die Bundespolizei ermöglichen und das Strafrecht verschärfen sollen, um Einsatzkräfte zu schützen.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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