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Startseite Deutschland & die WeltGewalt- und Sexualdelikte 2024 deutlich angestiegen
Deutschland & die Welt

Gewalt- und Sexualdelikte 2024 deutlich angestiegen

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 28. Februar 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 28. Februar 2025
Polizeieinsatz / via dts Nachrichtenagentur
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Die Statistik der Gewalt- und Sexualdelikte in Deutschland zeigt einen Anstieg im Jahr 2024, wie aus der Antwort der Bundesregierung hervorgeht. Diese wurde auf eine schriftliche Anfrage der AfD-Bundestagsfraktion basierend auf der Polizeilichen Eingangsstatistik (PES) erstellt und von der „Welt“ in ihrer Samstagausgabe veröffentlicht.

Anstieg der Kriminalität

Die Zahl der registrierten Gewaltdelikte stieg von 25.640 im Jahr 2023 auf 27.160 im Jahr 2024, was einem Anstieg von 5,93 Prozent entspricht. Besonders stark kletterte die Zahl der Sexualdelikte, die um 19,18 Prozent von 1.898 auf 2.262 anstieg. Auch Waffen- und Sachbeschädigungsdelikte zeigten Aufwärtstrends von 10,04 Prozent bzw. 5,52 Prozent. Obwohl die Messerangriffe in Zügen um etwa 18 Prozent zurückgingen, verzeichneten Bahnhöfe einen Zuwachs von 20,54 Prozent, von 404 Fällen im Jahr 2023 auf 487 im folgenden Jahr. Bemerkenswert ist der Rückgang der Betäubungsmitteldelikte um 44,65 Prozent, was auf die gesetzliche Änderung im Umgang mit Cannabis seit April zurückgeführt wird.

Überproportionale Beteiligung nicht-deutscher Tatverdächtiger

In Bahnhöfen waren nicht-deutsche Tatverdächtige 2024 überproportional häufig an Straftaten beteiligt, insbesondere bei Eigentumsdelikten (59,84 Prozent), Sexualdelikten (58,76 Prozent) und Gewaltdelikten (46,82 Prozent). Laut Statistischem Bundesamt lag der Ausländeranteil in Deutschland 2023 bei 15,2 Prozent. Der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Alexander Throm (CDU), bezeichnete den Anstieg der Kriminalität als „dramatisch“ und forderte Maßnahmen gegen die „fehlgeleitete und gescheiterte Migrationspolitik“. Throm kritisierte: „Bahnhöfe und Züge, die sich zu Angstorten entwickeln, beeinträchtigen massiv das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung im öffentlichen Raum und dürfen kein Dauerzustand sein.“

Politische Reaktionen

Der AfD-Abgeordnete Martin Hess, der die Anfrage gestellt hatte, warnte vor einer zunehmenden Entwicklung von Bahnhöfen zu „No-go-Areas“ und forderte ein „radikales Umdenken“ mit „null Toleranz für ausländische Gewalttäter“. Im Gegensatz dazu kritisierte die Linke die Anfrage der AfD. Die rechtspolitische Sprecherin Clara Bünger betonte, dass hinter solchen Anfragen rassistische Motive stünden: „Es geht nicht um eine sachliche Auseinandersetzung mit Kriminalität, sondern um die bewusste Konstruktion eines Feindbildes.“ Bünger argumentierte, dass Kriminalität nicht mit Nationalität zusammenhänge, sondern vielmehr durch Faktoren wie Bildung, soziale Sicherheit und Armut beeinflusst werde. Sie wies darauf hin, dass die PES alle Anzeigen erfasst, auch wenn sich ein Verdacht später nicht bestätigt, und diese Statistik daher weniger zuverlässig sei als die Polizeiliche Kriminalstatistik. Laut Bünger verändern sich die Zahlen zu den nicht-deutschen Tatverdächtigen, wenn Delikte mit unbekannten oder ungeklärten Tatverdächtigen einbezogen werden.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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