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Startseite Deutschland & die WeltGewalt gegen Polizisten bleibt 2024 auf Rekordniveau in Deutschland
Deutschland & die Welt

Gewalt gegen Polizisten bleibt 2024 auf Rekordniveau in Deutschland

von Hasepost Redaktion 29. Dezember 2025
von Hasepost Redaktion 29. Dezember 2025
Polizei am 16.01.2025 / via dts Nachrichtenagentur
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Die Zahl der registrierten Gewalttaten gegen Polizisten ist im Jahr 2024 mit 46.367 Fällen auf einem sehr hohen Niveau verblieben. Laut dem neuesten Bundeslagebild des Bundeskriminalamts, das am Montag veröffentlicht wurde, haben die Taten im Vergleich zum Vorjahr leicht zugenommen und erreichen zugleich deutlich höhere Werte als noch vor zehn Jahren.

Gewalt gegen Vollzugsbeamte auf hohem Niveau

Seit 2015 haben Gewalttaten gegen Vollzugsbeamte nach dem Bundeslagebild um 38,5 Prozent zugenommen, die Zahl der von Gewalttaten betroffenen Polizisten ist noch stärker um 67,2 Prozent gestiegen. Mit einem Anstieg um 0,3 Prozent gegenüber 2023 haben die Gewalttaten im Vergleich zum Vorjahr leicht zugenommen. Insgesamt wurden 106.875 Polizisten Opfer einer gegen sie gerichteten Gewalttat. Dies sind 1.167 betroffene Beamte mehr als im Jahr zuvor, was einem Anstieg um 1,1 Prozent entspricht.

Bei Gewalttaten gegen sonstige Rettungskräfte – insbesondere Beschäftigte von Rettungsdiensten und Technischem Hilfswerk (THW) – wurden 2024 die höchsten Opferzahlen seit 2018 festgehalten, mit insgesamt 2.916 Opfern.

Schwerpunkte der Gewalt und regionale Verteilung

87,0 Prozent der Polizeikräfte, die Opfer von Gewalttaten wurden, waren von Widerstandshandlungen und tätlichen Angriffen betroffen. Den größten prozentualen Anstieg innerhalb der Gewalttaten gegen Polizeikräfte verzeichnet das Bundeslagebild bei Bedrohung mit einem Plus von 2,1 Prozent (2024: 3.933 Fälle; 2023: 3.851 Fälle).

In Großstädten ist die Gewalt gegen PVB deutlich erhöht. Obwohl in Städten mit 500.000 und mehr Einwohnern lediglich 17,5 Prozent der bundesweiten Bevölkerung leben, wurden dort 31,1 Prozent (2023: 30,2 Prozent) aller 2024 in Deutschland erfassten Gewalttaten mit Opfern PVB begangen.

Im Vergleich zum Vorjahr stagnieren die Fallzahlen der gefährlichen und schweren Körperverletzung nahezu (-0,2 Prozent; 2024: 1.258 Fälle; 2023: 1260 Fälle). Die Fallzahlen der vorsätzlichen einfachen Körperverletzung sind um 4,2 Prozent auf 922 Fälle zurückgegangen (2023: 962 Fälle).

Die Anzahl der Tötungsdelikte ging auf 34 zurück (2023: 40), wobei 33 Fälle im Versuchsstadium blieben. Bei dem einen vollendeten Delikt handelt es sich laut Bundeslagebild um den Mord an einem Polizeibeamten in Mannheim.

Tatverdächtige, Tatmittel und Lage bei Rettungskräften

Die Zahl der Tatverdächtigen bei Gewalttaten mit Opfererfassung PVB ist um 1,1 Prozent zurückgegangen, sodass im Jahr 2024 38.212 Tatverdächtige erfasst wurden (2023: 38.630). Die Tatverdächtigen waren meistens männlich (83,1 Prozent) und über 25 Jahre alt (75,0 Prozent). Sie waren in der Regel allein handelnd (95,9 Prozent), oft polizeilich bekannt (75,8 Prozent) und fast jeder Zweite stand unter Alkoholeinfluss (48,6 Prozent). Der Anteil der nichtdeutschen Tatverdächtigen stieg von 33,6 Prozent auf 34,9 Prozent an.

Ein Messerangriff lag in 401 Fällen der versuchten und vollendeten Gewalttaten mit Opfererfassung PVB vor. Der Anteil an Gewalttaten gegen PVB mit dem Tatmittel Messer betrug 0,9 Prozent.

Das Bundeslagebild enthält zudem Daten zu Rettungsdienst- und Feuerwehrkräften, die im Einsatz von Gewalttaten betroffen waren. Mit 683 Fällen (-0,6 Prozent) und 1.012 Opfern (-5,3 Prozent) bei der Feuerwehr sowie 2.042 Fällen (-0,4 Prozent) bei sonstigen Rettungskräften blieben die Zahlen nahezu konstant. Mit 2.916 Opfern (+0,5 Prozent) wurde 2024 bezogen auf den Zeitraum seit 2018 der höchste Wert bei den sonstigen Rettungskräften erfasst.

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Hasepost Redaktion

Die HASEPOST-Redaktion liefert täglich aktuelle Nachrichten für Osnabrück und die Region. Dieser Artikel basiert auf Basismaterial der dts Nachrichtenagentur, das – sofern gekennzeichnet – durch KI bearbeitet wurde. Der Artikel wurde von unserer Redaktion geprüft, inhaltlich bearbeitet und gegebenenfalls um lokale Aspekte oder weiterführende Informationen aus anderen Quellen ergänzt.

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