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Startseite Deutschland & die WeltGewalt gegen Bahn-Mitarbeiter nimmt deutlich weiter zu
Deutschland & die Welt

Gewalt gegen Bahn-Mitarbeiter nimmt deutlich weiter zu

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 18. April 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 18. April 2025
Foto: dts
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Die Zahl der gewaltsamen Übergriffe auf Mitarbeiter der Deutschen Bahn hat im vergangenen Jahr erneut zugenommen. Laut Bahnchef Richard Lutz verzeichnete das Unternehmen 2023 rund 3.300 körperliche Angriffe – ein Anstieg von knapp sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr. Besonders betroffen sind Beschäftigte im Regionalverkehr, aber auch andere Servicekräfte geraten zunehmend ins Visier.

Zunahme von Angriffen sorgt für Besorgnis

Die Deutsche Bahn sieht sich mit einer wachsenden Zahl gewaltsamer Übergriffe auf ihre Mitarbeiter konfrontiert. Richard Lutz, Bahnchef, schilderte gegenüber dem Nachrichtenportal T-Online die besorgniserregende Entwicklung: „Wir sind leider Spiegel der gesellschaftlichen Entwicklungen“, sagte Lutz. „Im letzten Jahr gab es rund 3.300 körperliche Übergriffe, knapp sechs Prozent mehr als im Vorjahr. Rund die Hälfte betraf das Zugpersonal im Regionalverkehr, aber auch Reinigungskräfte oder Servicekräfte am Bahnhof oder Kundenberaterinnen oder Busfahrer wurden angegriffen.“

Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit

Zum Schutz der Mitarbeiter ergreift der Konzern verschiedene Maßnahmen. Richard Lutz erläuterte gegenüber dem Nachrichtenportal T-Online die getroffenen Schritte: „Die Sicherheit des Bahn-Personals habe für den Konzern oberste Priorität. Daher statten wir beispielsweise im Regionalverkehr unser Personal in der Kundenbetreuung seit 2024 sukzessive und auf freiwilliger Basis mit Bodycams aus“, so Lutz weiter. Diese Geräte hätten sich bei Sicherheitskräften und Zugpersonal bewährt.

Weitere Schutzkonzepte und Schulungen

Neben der technischen Ausrüstung setzt die Bahn auch auf Weiterbildung ihrer Beschäftigten. Laut Richard Lutz gegenüber T-Online werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in speziellen Deeskalationstrainings geschult. „Außerdem schulen wir unsere Kolleginnen und Kollegen in Deeskalationstrainings. Im Nahverkehr gibt es zudem einen Notfall-Druckknopf, den Prio-Ruf, um schnell Hilfe zu rufen“, erklärte er. Ziel sei es, sowohl das Sicherheitsgefühl als auch den tatsächlichen Schutz des Personals weiter zu erhöhen.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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