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Deutschland & die Welt

Generationenkonflikte belasten junge Beschäftigte besonders stark

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 15. Juli 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 15. Juli 2025
Vorstellung DAK-Gesundheitsreport 2025 am 15.07.2025 / via dts Nachrichtenagentur
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Rund jeder vierte Beschäftigte in Deutschland erlebt Generationenkonflikte am Arbeitsplatz, wie aus dem aktuellen Gesundheitsreport „Gen Z in der Arbeitswelt“ der DAK hervorgeht. Besonders betroffen sind junge Beschäftigte unter 30 Jahren sowie Beschäftigte im Gesundheits- und Erziehungswesen. Generationenkonflikte wirken sich negativ auf das Wohlbefinden und die Arbeitszufriedenheit aus.

Junge Beschäftigte besonders häufig betroffen

Laut dem am Dienstag veröffentlichten DAK-Gesundheitsreport „Gen Z in der Arbeitswelt“ erleben rund 23 Prozent aller Beschäftigten in Deutschland Generationenkonflikte bei der täglichen Arbeit. Besonders häufig betroffen sind junge Menschen unter 30 Jahren, bei denen der Anteil bei 28 Prozent liegt. Ein Viertel der Jüngeren, die solche Konflikte erleben, fühlt sich dadurch stark oder sehr stark belastet. Insgesamt gehören etwa 8,3 Millionen Erwerbstätige zur Gruppe der jungen Beschäftigten unter 30 Jahren.

Die Beschäftigten der sogenannten Gen Z, geboren zwischen 1995 und 2010, machen rund ein Fünftel der 43 Millionen Erwerbstätigen in Deutschland aus. Behörden und Betriebe sind zunehmend auf diese Altersgruppe angewiesen. Dennoch leiden gerade die Jüngeren besonders häufig unter Spannungen zwischen verschiedenen Altersgruppen am Arbeitsplatz.

Im Durchschnitt aller Beschäftigten geben 18 Prozent der von Generationenkonflikten Betroffenen an, dass diese Konflikte für sie eine starke oder sehr starke Belastung darstellen. Unter der Gen Z sind es 25 Prozent, weitere 56 Prozent fühlen sich weniger stark und 19 Prozent gar nicht belastet.

Besonders hohe Belastung in bestimmten Branchen

Nach Angaben des DAK-Gesundheitsreports ist der Anteil der von Generationenkonflikten Betroffenen im Gesundheitswesen und im Erziehungsbereich mit jeweils 30 Prozent am größten. In der Datenverarbeitungsbranche berichten hingegen nur zwölf Prozent der Beschäftigten davon, zumindest hin und wieder Generationenkonflikte zu erleben.

Vor allem junge Beschäftigte, die in vornehmlich älteren Teams arbeiten und dort in der Minderheit sind, nehmen solche Spannungen verstärkt wahr. 44 Prozent der Jüngeren in älteren Teams sind betroffen, 16 Prozent sogar häufig oder sehr häufig.

Auswirkungen auf Zufriedenheit und Gesundheit

Beschäftigte, die von Generationenkonflikten verschont bleiben, berichten laut DAK-Gesundheitsreport von einer höheren Arbeitszufriedenheit. Fast ein Drittel der Unbelasteten gibt an, vollkommen zufrieden zu sein, während diese Einschätzung bei den anderen nur ein Fünftel teilt. Aktuell zeigen 26 Prozent der unter 30-Jährigen eine hohe Arbeitszufriedenheit. Im Vergleich dazu waren es bei einer früheren Befragung 43 Prozent. Besonders kritisch beurteilen junge Beschäftigte das Arbeitsklima, die Entwicklungsmöglichkeiten und den Gesundheitsschutz.

Der DAK-Gesundheitsreport weist für die unter 30-Jährigen 2024 einen Krankenstand von 4,7 Prozent aus. Dieser liegt damit 13 Prozent unter dem Wert der DAK-versicherten Beschäftigten insgesamt, der bei 5,4 Prozent liegt. Junge Beschäftigte melden zwar 42 Prozent mehr Krankheitsfälle, sind jedoch im Durchschnitt kürzer krankgeschrieben. Sie berichten außerdem von etwas mehr Präsentismus – das heißt, sie erscheinen trotz Krankheit zur Arbeit.

Mehr als die Hälfte der jungen Beschäftigten (65 Prozent) hat nach eigenen Angaben in den vergangenen zwölf Monaten mindestens einmal krank gearbeitet; dieser Wert liegt über dem Durchschnitt für alle Beschäftigten (62 Prozent). Der häufigste Grund dafür war Rücksichtnahme auf andere im Arbeitsteam. Bei über einem Drittel (36 Prozent) spielte die Sorge vor Nachteilen bei zu häufiger Krankmeldung eine Rolle.

Unter-30-Jährige verzeichnen mehr Fehltage wegen Atemwegserkrankungen (plus 95 Tage je 100 Beschäftigte) und weniger wegen Muskel-Skelett-Problemen (minus 166 Tage je 100 Beschäftigte) im Vergleich zu den DAK-versicherten Beschäftigten insgesamt. Psychisch bedingte Arbeitsausfälle treten bei der Gen Z stärker in den Vordergrund als im Durchschnitt der Beschäftigten. Über ein Viertel der jungen Beschäftigten (26 Prozent) berichten von depressiven Symptomen in den zurückliegenden 14 Tagen, etwa in Form von Niedergeschlagenheit oder Interessenlosigkeit.

Diese Angaben stammen aus dem DAK-Gesundheitsreport „Gen Z in der Arbeitswelt“.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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