HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
.
Nach Säureattacke: Berufsinformationszentrum der Arbeitsagentur bis mindestens 11....
Museum Industriekultur Osnabrück öffnet künftig auch dienstags
Gute Nachricht des Tages: Allergikerfreundlicher Apfel der Hochschule...
Gericht weist Klage von Ex-OB Griesert gegen Mehrfamilienhaus...
Vogelgrippe-Virus H5N1 im Zoo Osnabrück bestätigt
Einbruch in ein Wohnhaus in Bramsche
Feministischer Kampftag 2026: Am 8. März wird in...
Das bedeutet die Städtefreundschaft zwischen Hefei und Osnabrück
Das sind die nervigsten Baustellen in Osnabrück
In Osnabrück soll die Fachkräftesicherung gestärkt werden
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • ✨ KI-Leitlinie
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH
Impressum & Datenschutzerklärung.

Startseite Deutschland & die WeltGedenkstättenleiter fordert AfD-Verbotsverfahren vor Bundesverfassungsgericht
Deutschland & die Welt

Gedenkstättenleiter fordert AfD-Verbotsverfahren vor Bundesverfassungsgericht

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 14. Juni 2024
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 14. Juni 2024
Höcke-Prozess in Halle (Saale) (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur
12

Jens-Christian Wagner, Leiter der Stiftung der Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora in Thüringen, plädiert für ein Verfahren zur Prüfung eines Verbots der Partei AfD vor dem Bundesverfassungsgericht. Er sieht die liberale Demokratie durch die Partei bedroht, unabhängig von ihrem hohen Wählerzuspruch.

Gefahr für die liberale Demokratie

Jens-Christian Wagner äußert in einem Interview mit der „taz“ (Samstagsausgabe) seine Befürchtungen hinsichtlich der AfD: „Es kann nicht sein, dass die liberale Demokratie eine Partei zu Wahlen zulässt und ihren Wahlkampf finanziert, welche die liberale Demokratie abschaffen will.“ Er sieht die AfD als verfassungsfeindlich an, insbesondere in Teilen Ostdeutschlands. „Wenn eine Partei erwiesenermaßen verfassungsfeindlich ist, dann muss sie auch verboten werden – egal, wie viele Leute sie wählen“, betont Wagner.

Verbotsfrage sollte juristisch entschieden werden

Wagner sieht den hohen Wählerzuspruch nicht als Hindernis für ein Verbotsverfahren. Er verweist auf das Verbot der Sozialistischen Reichspartei 1952, trotz eines damaligen Stimmenanteils von 30 Prozent in einigen Regionen Niedersachsens. „Die Verbotsfrage darf nicht politisch nach der Stärke der Partei entschieden werden, sondern nur rein juristisch“, plädiert der Stiftungsleiter. Sobald die Verfassungsfeindlichkeit der AfD erwiesen ist, müsse ein Verbot folgen.

Demokratie stark bedroht

Nach Ansicht Wagners bringen die Erfolge der AfD die Demokratie in ernsthafte Gefahr. Er sieht insbesondere die Demokratie in Thüringen und in einigen anderen Regionen stark bedroht. Der hohe Zulauf zur AfD habe nichts mehr mit Protestwahlen zu tun, es seien „gefestigte sozialmoralische Milieus, welche die liberale Demokratie ablehnen, die mindestens latent rassistische und antisemitische Positionen vertreten und die sich nicht daran stören, dass die AfD notorisch Geschichtsrevisionismus betreibt.“

Gedenkstättenleitung hält an Hausverbot fest

Wagner bekräftigte zudem, dass AfD-Funktionäre in seinen Gedenkstätten weiterhin Hausverbot hätten, inklusive eines möglichen Ministerpräsidenten Höcke. Er hält eine klare Haltung gegen Rechtsextreme für notwendig, um diese einzudämmen.

Unterstützung für das demokratische Engagement

Abschließend appelliert Wagner daran, demokratisch Engagierte, insbesondere in ländlichen Regionen, zu unterstützen: „Wir müssen der Zivilgesellschaft den Rücken stärken, insbesondere dort, wo die AfD die kulturelle Hegemonie schon erlangt hat. Wir müssen den Engagierten zeigen, dass sie nicht allein sind“, betont er. Er hebt die Wichtigkeit unseres Grundgesetzes und der liberalen Demokratie hervor und ruft zum Werben und Streiten für diese Werte auf.

0 Kommentare 0 FacebookTwitterPinterestEmail
mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

vorheriger Artikel
Hamas-Sprecher kennt Zahl noch lebender Geiseln nicht
nächster Artikel
Nachhilfe als Nebenjob: So verdienen sich Schüler und Studierende ihr Taschengeld

das könnte Sie auch interessieren

Steuerzahlerbund kritisiert Milliardenkosten für Schloss-Bellevue-Sanierung

26. Februar 2026

Roth wirft Kulturstaatsminister Weimer Angriff auf Kunstfreiheit vor

26. Februar 2026

Gericht stoppt vorerst Einstufung der AfD als rechtsextrem

26. Februar 2026

AfD darf vorerst nicht als „gesichert rechtsextrem“ eingestuft...

26. Februar 2026

DM-Chef verteidigt Online-Medikamente als Beitrag zur Gesundheitsreform

26. Februar 2026

Luftfahrtverband warnt vor wachsender chinesischer Konkurrenz im Flugzeugbau

26. Februar 2026

Bundespräsidentenwahl: Bundesversammlung terminiert auf 30. Januar 2027

26. Februar 2026

Jusos warnen nach Heizungsdeal vor Nebenkosten-Explosion für Mieter

26. Februar 2026

Bund plant freiwillige Bürger-App mit digitaler Ausweis-Wallet

26. Februar 2026

Mittelstand kritisiert neues Tariftreuegesetz als bürokratische Wachstumsbremse

26. Februar 2026


Aktuelle Artikel

  • Steuerzahlerbund kritisiert Milliardenkosten für Schloss-Bellevue-Sanierung

    26. Februar 2026
  • Nach Säureattacke: Berufsinformationszentrum der Arbeitsagentur bis mindestens 11. März geschlossen

    26. Februar 2026
  • Roth wirft Kulturstaatsminister Weimer Angriff auf Kunstfreiheit vor

    26. Februar 2026
  • Museum Industriekultur Osnabrück öffnet künftig auch dienstags

    26. Februar 2026
  • Gericht stoppt vorerst Einstufung der AfD als rechtsextrem

    26. Februar 2026


Impressum

  • Facebook
  • Twitter
  • Instagram

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH   ·   Impressum & Datenschutzerklärung   ·   Made with ♡ in Osnabrück.   ·  Unsere Partnerportale:
OSNA.dating Partnersuche   ·   Hilfethemen für die US Einreise mit dem ESTA.  ·   www.kfz-versicherung-trotz-schufa.com  


zurück nach oben
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Home3 demos
  • Politics
  • Economy
  • Sport
  • Culture
  • Technology
  • Region Osnabrück+ Kreis ST
  • Seite 3