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Startseite Deutschland & die WeltGartentipps: Gladiolen ausgraben und überwintern
Deutschland & die Welt

Gartentipps: Gladiolen ausgraben und überwintern

von Redaktion Hasepost 8. Dezember 2021
von Redaktion Hasepost 8. Dezember 2021
Gladiole
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Gladiolen gehören zu den wärme liebenden Pflanzen und sind deshalb nicht winterhart. Die hochwachsenden Gladiolen schmücken im Sommer jedes Gartenbeet und ziehen alle Blicke magisch an.

Gladiolen- einer der schönsten Zierpflanze

Gladiolen (Gladiolus) gehören zu den schönsten Zierpflanzen in unseren Gärten und sind ein wunderbarer Blickfang im Staudenbeet. Es gibt sie in unterschiedlichen Farben. Ob rot, rosa, pink, weiß oder gelb: Ihre zauberhaften Blüten sehen hinreißend aus und erfreuen jeden Gartenfreund. Die Gladiolen sind auch unter dem Name Schwertblume bekannt, was auf die markanten Blätter der Pflanze hindeutet. Die Pflanzen gehörten zur Familie der Schwertliliengewächse. Die krautigen und immergrünen Pflanzen kommen in etwa 250 Arten vor. Sie stammen ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und dem südlichen Afrika. Sie sind jedoch schon seit Jahrhunderten in Europa bekannt und stehen seit Langem in Kultur.

Blüten und Blütezeiten der Schwertblume

Gladiolen sind aufgrund ihrer dekorativen Blüten beliebt und schmücken auch als Schnittblume Sträuße und Gestecke. Am bekanntesten sind die Gladiolenpflanzen mit unverzweigten, ährigen Blütenständen. Die dreizähligen Blüten sind ungestielt und duften, wenn überhaupt, schwach. Die Blütezeit variiert je nach Sorte und reicht von Juni bei den frühblühenden, bis zum September bei den spätblühenden Sorten. Die Pflanzen bevorzugen einen sonnigen bis halbschattigen Standort und einen gut durchlässigen Boden.

Wuchsform und Überdauerungsorgane

Gladiolen wachsen straff aufrecht und erreichen je nach Art eine Wuchshöhe von bis zu 150 Zentimeter. Die dunkelgrünen Laubblätter stehen wechselständig am Stängel oder in einer grundständigen Rosette. Sie sind meist schwertförmig, lang und schmal und weisen einen glatten Blattrand auf. Sind die Pflanzen verblüht, werden die Blätter nicht zu früh entfernt, damit die Gladiole genug Zeit erhält, um ausreichend Nährstoffe in den Blumenzwiebeln zu speichern.

Die Pflanzen verfügen über knollenartige Blumenzwiebeln, die als Überdauerungsorgane fungieren. Die Gladiolen treiben im Frühjahr ähnlich wie Dahlien aus der Knolle wieder aus.

Gladiolen erfolgreich durch den Winter bringen

Da die Pflanzen aus wärmeren Zonen stammen, können die Blumenzwiebeln durch Bodenfrost Schaden nehmen. Damit Sie lange Zeit Freude an Ihren Gladiolen haben, müssen die Blumenzwiebeln noch vor dem ersten Frost ausgegraben werden. Der ideale Zeitpunkt, um die Blumenzwiebeln ausgraben, ist der September bzw. sechs Wochen nach der Blüte. Am besten nutzen Sie dafür eine Grabegabel, um die Knollen nicht zu verletzen. Zuvor wird das welke Laub rund zehn Zentimeter über dem Ansatz abgeschnitten. Die Blumenzwiebeln werden danach etwa eine Woche lange getrocknet. Entfernen Sie die kleinen Brutzwiebeln und trockene Stellen sowie die äußeren abgestorbenen Schichten. Prüfen Sie die Knollen auf faulige oder andere schädliche Stellen. Lagern Sie die Zwiebeln dann an einem trockenen und kühlen, jedoch frostfreien Ort. Dieser sollte eine Temperatur von 7 bis 10 °C aufweisen oder 15 °C nicht überschreiten, damit die Pflanzen nicht zu früh austreiben oder vertrocknen. Die Blumenzwiebeln können in Zeitungspapier gewickelt oder in einen Karton gelegt werden.

Gladiolenknollen richtig auspflanzen

Die kälteempfindlichen Gladiolen reagieren äußerst empfindlich auf Bodenfrost. Aus diesem Grund dürfen die Zwiebeln erst ab April oder in raueren Gebieten sogar erst ab Mai oder Juni in die Erde. Dabei ist auf die richtige Pflanztiefe zu achten. Die Knollen dürfen nicht zu tief in den Boden gesteckt werden. Ideal ist eine Pflanztiefe von maximal 15 Zentimeter. Der Hauptteil der Knolle sollte in der Erde sein, der obere Teil kann etwas aus dem Erdboden herausschauen. Die beste Pflanzzeit für Gladiolen ist in milderen Regionen im Herbst oder ab April. Ansonsten sollten die Knollen zwischen Mai und Juni in die Erde. Achten Sie auf einen windgeschützten Standort, damit die hoch aufragenden Pflanzen bei Wind und Wetter nicht umknicken.

Am schönsten Sehen Gladiolen in einer Gruppenpflanzung aus. Dabei empfiehlt sich ein Pflanzabstand von 15 bis 20 Zentimeter. Dadurch wird gewährleistet, dass jede Pflanze ausreichend Platz erhält. Entfernen Sie vor dem Pflanzen die trockenen Schalen von den Zwiebeln.

Ein Farbenmeer vom Feinsten

Kein Garten ohne Gladiolen Pflanzen! Diese sind vielseitig und unkompliziert. Sie lassen sich prima mit anderen Stauden kombinieren und schmücken Bauerngärten, naturnahe Gärten, Vorgärten und moderne Stadtgärten. Auch in der Vase sehen sie hinreißend aus.

 

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Redaktion Hasepost

Dieser Artikel entstand innerhalb der Redaktion und ist deshalb keinem Redakteur direkt zuzuordnen. Sofern externes Material genutzt wurde (bspw. aus Pressemeldungen oder von Dritten), finden Sie eine Quellenangabe unterhalb des Artikels.

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