Auf dem Friedhof Harderberg in Georgsmarienhütte gibt es nun auch Erdröhrengräber und diese können ab sofort genutzt werden.
24 Edelstahl-Röhren bieten Platz für 72 Urnen
Was wie Science-Fiction klingt, ist jetzt Realität in Georgsmarienhütte: Die neuen Erdröhrengräber sind eine echte Innovation! Insgesamt 24 Urnenerdröhren aus hochwertigem Edelstahl wurden in einem eigens dafür geschaffenen Areal in die Erde eingelassen. Das Besondere: Jede Röhre kann bis zu drei Urnen übereinander aufnehmen – das bedeutet Platz für insgesamt 72 Verstorbene! An der Oberfläche werden die Röhren mit edlen Granitplatten versehen, auf denen die Namen der Verstorbenen eingraviert werden. Stadtmitarbeiter Niklas Otten bestätigt: „Beisetzungen in den Erdröhrengräbern sind bereits möglich.“
Pflegefrei und modern – die Zukunft der Bestattung
Der große Vorteil der neuen Grabart: Sie ist völlig pflegefrei. Angehörige müssen sich keine Sorgen mehr um die gärtnerische Anlage und Pflege machen oder einen Grabstein setzen. Damit reiht sich die neue Anlage in das moderne Bestattungskonzept der Stadt ein – ähnlich wie das bereits vorhandene Baumgrab auf dem Waldfriedhof in Kloster Oesede oder das Wiesengrab auf dem Parkfriedhof Schauenroth. Diese zeitgemäße Form der Bestattung kommt dem Bedürfnis vieler Familien nach unkomplizierten Lösungen entgegen.
Wetter macht den Bauarbeitern einen Strich durch die Rechnung
Doch nicht alles läuft nach Plan: Die weiteren Um- und Neugestaltungsarbeiten auf dem Friedhofsgelände leiden massiv unter witterungsbedingten Verzögerungen. Ursprünglich sollten die Arbeiten bereits im Laufe des Frühjahrs abgeschlossen sein. Doch anhaltender Frost zu Beginn des Jahres und starke Regenfälle haben dem Zeitplan einen gewaltigen Strich durch die Rechnung gemacht. Der durchnässte Untergrund war schlichtweg nicht tragfähig genug, sodass erst eine Trocknung abgewartet werden musste.
Hochdruck-Arbeiten für bessere Wege
Immerhin: Dank der inzwischen verbesserten Wetterbedingungen können die Arbeiten wieder aufgenommen werden. Die beauftragte Firma arbeitet derzeit mit Hochdruck an der Neuanlage der Wege, um die Begehbarkeit für Friedhofsbesucher schnellstmöglich zu verbessern. Bei weiterhin günstiger Witterung hofft die Stadt, dass die Bauarbeiten bis Ende des Frühjahres abgeschlossen werden können. Auch auf dem Parkfriedhof Schauenroth wurden bereits zwei abgelaufene Reihengrabfelder eingeebnet und neue Erde aufgebracht – hier sollen perspektivisch neue Grabfelder für Urnenbestattungen entstehen.
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