Die Frauen-Union der CDU dringt auf einen Kurswechsel in der Reproduktionsmedizin und will auf dem CDU-Parteitag im Februar die Legalisierung der Eizellspende in Deutschland anstoßen. Die Eizellspende soll nach dem Willen der CDU-Frauen-Organisation nur in engen, nicht-kommerziellen Grenzen erlaubt werden.
Forderung nach Legalisierung der Eizellspende
Die Frauen-Union will auf dem CDU-Parteitag im Februar einen Paradigmenwechsel in der Reproduktionsmedizin einleiten. Die CDU-Frauen-Organisation fordert, die Eizellspende in Deutschland zu legalisieren – allerdings in einem engen Rahmen.
Laut dem Antrag, über den die „Süddeutsche Zeitung“ schreibt, ist der Frauen-Union besonders wichtig, dass kein kommerzieller Handel mit Eizellen entstehen dürfe. Die Eizellspenden müssten „altruistisch“, also ohne finanziellen Anreiz, erfolgen.
Hilfe für Frauen mit medizinischen Gründen
Nina Warken (CDU), Frauen-Unions-Vorsitzende und Gesundheitsministerin, sagte der „Süddeutschen Zeitung“, es gehe um Hilfe für „Frauen, die aus medizinischen Gründen keine Kinder bekommen können“. Nötig seien aber „klare Rahmenbedingungen“.