Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) will im Zuge einer Steuerreform offenbar das Ehegattensplitting abschaffen. Ziel ist es laut einem Bericht der „Bild“ (Mittwochausgabe), mehr Anreize für Ehepartner zu schaffen, eine Arbeit aufzunehmen oder ihr Arbeitspensum zu erhöhen und so das Arbeitsvolumen in Deutschland zu steigern.
Klingbeil drängt auf Ende des Splittingmodells
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) will offenbar das bisherige Ehegattensplitting abschaffen. Das berichtet die „Bild“ (Mittwochausgabe) unter Berufung auf Regierungskreise.
Im Rahmen der geplanten Steuerreform drängt der Finanzminister laut „Bild“ darauf, auf das bisherige Splittingmodell künftig zu verzichten. Klingbeil will laut „Bild“ mehr Anreize für Ehepartner schaffen, eine Arbeit aufzunehmen oder mehr zu arbeiten. Das soll helfen, das Arbeitsvolumen in Deutschland insgesamt zu erhöhen und einen Konjunkturaufschwung zu fördern.
Politische Vorgeschichte und Widerstand aus der Union
Die SPD hatte im Bundestagswahlkampf für eine Reform des Ehegattensplittings geworben. Große Teile der Union lehnen eine Reform jedoch ab.
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