Die Feuerpause im Iran-Krieg wird nach Einschätzung von Monika Schnitzer nicht zu schnellen Preissenkungen an den Tankstellen führen. Die Vorsitzende des Sachverständigenrats zur Beurteilung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung rechnet jedoch damit, dass sinkende Ölpreise im Laufe der Zeit weitergegeben werden.
Verzögerte Wirkung an den Zapfsäulen
Monika Schnitzer, Vorsitzende des Sachverständigenrats zur Beurteilung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, erwartet trotz der Feuerpause im Iran-Krieg keine umgehenden Entlastungen für Autofahrer. „Hoch gehen die Preise immer schnell, die Absenkung dauert in der Regel einige Tage“, sagte sie der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Sie gehe aber davon aus, dass die niedrigeren Ölpreise weitergegeben werden.
Unsichere Lage und Schäden für die Wirtschaft
Fraglich sei nach Einschätzung von Schnitzer, ob die aktuelle Entspannung von Dauer sein werde. Derzeit sei die Lage noch „sehr volatil“. Entscheidend sei, ob die zweiwöchige Feuerpause dazu genutzt werde, den Krieg dauerhaft zu beenden, sagte Schnitzer der „Neuen Osnabrücker Zeitung“.
Selbst im Fall eines dauerhaften Kriegsendes werde es nach ihren Aussagen Wochen dauern, bis die Lieferketten durch die Straße von Hormus wieder intakt seien. Der Schaden für die deutsche Wirtschaft sei deshalb schon jetzt erheblich.
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