Die US-Notenbank Fed belässt ihren Leitzins wie erwartet unverändert in einer Spanne zwischen 3,5 und 3,75 Prozent. Zugleich zeigt sich der Notenbankausschuss bei der Bewertung der wirtschaftlichen Lage vorsichtiger und sieht sinkende Chancen für baldige Zinssenkungen.
Leitzins bleibt stabil, Unterstützer für Zinssenkung schwinden
Die US-Notenbank Fed lässt ihren Leitzins wie erwartet unverändert. Dieser werde sich weiterhin in einer Spanne zwischen 3,5 und 3,75 Prozent bewegen, teilte die Notenbank am Mittwoch mit. Die Zahl der Stimmen für eine mögliche Zinssenkung im Notenbankausschuss ist im Vergleich zu Januar auf eine einzige halbiert.
Veränderte Einschätzung zum Arbeitsmarkt
In Bezug auf ihre Bewertung der Lage zeigte sich die Fed weniger optimistisch. Während zu Jahresbeginn noch von einer „Stabilisierung“ des Arbeitsmarktes die Rede war, sieht man nun eher eine Seitwärtsbewegung ohne klare Verbesserung.
Sorge um Nahost-Konflikt und mögliche Zinserhöhungen
Neu ist erwartungsgemäß die Sorge über die Entwicklung im Nahen Osten. Die Auswirkungen auf die US-Wirtschaft seien „ungewiss“, der Notenbankausschuss beobachte die Risiken „aufmerksam“. Das bedeutet: Die Chance auf Zinssenkungen sind vorerst gesunken, mittelfristig und bei kräftig steigender Inflation könnte die Fed womöglich sogar mit den der Börde besonders unbeliebten Zinserhöhungen eingreifen.
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