FDP-Parteivorsitzender Christian Dürr will sich trotz der Kandidatur von Parteivizechef Henning Höne auf dem Bundesparteitag Ende Mai erneut zur Wahl stellen. Gegenüber dem „Spiegel“ betonte Dürr, er stehe für eine FDP als optimistische Reformkraft mit klar marktwirtschaftlichem Kurs und grenzte sich damit von seinem Herausforderer ab.
Dürr setzt auf Wiederwahl als FDP-Chef
Auch nach der Ankündigung einer Kandidatur für den FPD-Parteivorsitz von Parteivizechef Henning Höne hält der amtierende FDP-Vorsitzende Christian Dürr daran fest, sich auf dem Bundesparteitag Ende Mai zur Wiederwahl zu stellen. „Ich liefere hier ein anderes Angebot für eine FDP als optimistische Reformkraft mit klar marktwirtschaftlichem Kurs“, sagte Dürr dem „Spiegel“ mit Blick auf Herausforderer Höne.
Profil der Partei im Mittelpunkt
„Die FDP war immer dann erfolgreich, wenn sie die relevanten Fragen der Zeit mit klassisch liberalen Antworten ins Zentrum ihrer Arbeit gestellt hat“, so der FDP-Chef gegenüber dem „Spiegel“. „In den 1970er-Jahren waren das wichtige gesellschaftspolitische Errungenschaften. Jetzt sind es ganz klar die wirtschaftlichen Sorgen von Millionen Menschen.“
Bundesvorstand will geschlossen zurücktreten
Anfang der Woche hatte der FDP-Bundesvorstand mit Dürr an der Spitze beschlossen, zum Parteitag geschlossen zurückzutreten und teilweise auf dem Parteitag wieder zu kandidieren.
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