Aufsichtsrat setzt auf Kontinuität in der Führungsetage des Rekordmeisters.
Der FC Bayern München setzt in seiner Führungsetage auf Kontinuität und hat die Verträge von Vorstandschef Jan-Christian Dreesen und Sportvorstand Max Eberl vorzeitig verlängert. Wie der Verein mitteilte, stimmte der Aufsichtsrat auf seiner Sitzung für eine Ausdehnung der Zusammenarbeit mit beiden Verantwortlichen bis zum 30. Juni 2029. Die bisherigen Verträge wären jeweils 2027 ausgelaufen. Aufsichtsratschef Herbert Hainer betonte, Kontinuität sorge für Orientierung und Stabilität, was für die weitere Entwicklung des Vereins auf höchstem Niveau entscheidend sei, wie t-online.de und der BR berichten.
Eberls Arbeit überzeugt Hoeneß doch
Eberl, der seit März 2024 als Sportvorstand beim FC Bayern tätig ist, stand in den vergangenen Monaten immer wieder in der Kritik. Ehrenpräsident Uli Hoeneß hatte noch im Mai Zweifel an einer Verlängerung geäußert und die Chancen auf 60:40 beziffert, wie t-online.de berichtet. Später lobte Hoeneß jedoch Eberls Arbeit, insbesondere eine „perfekte Transferperiode“, in der unter anderem Nathaniel Brown und Ismael Saibari verpflichtet wurden, wie der BR schreibt. Eberl selbst äußerte sich zu den Vorwürfen nie öffentlich, betonte aber stets seine Leidenschaft für den Verein.
Bayern bleibt wirtschaftlich stabil unter Dreesen
Jan-Christian Dreesen, der den Vorstandsvorsitz im Mai 2023 von Oliver Kahn übernahm, bleibt ebenfalls bis 2029 im Amt. Unter seiner Führung blieb der FC Bayern trotz eines dynamischen Transfermarkts wirtschaftlich stabil, wie t-online.de berichtet. Das Geschäftsjahr 2024/25 schloss der Verein mit einem Rekordumsatz von 978,3 Millionen Euro ab. Dreesen dankte dem Aufsichtsrat für das Vertrauen und betonte, man habe noch viel vor.
Vorstandsverträge sichern Führungskontinuität
Die Vertragsverlängerungen gelten als Signal für Stabilität in der Führungsetage. Neben Dreesen und Eberl gehört auch Rouven Kasper dem Vorstand an. Offene Fragen gibt es noch zur Zukunft von Sportdirektor Christoph Freund, dessen Vertrag ebenfalls 2027 ausläuft, wie t-online.de schreibt.
Dreesen und Eberl danken für Vertrauensbeweis
Sowohl Dreesen als auch Eberl zeigten sich in ihren Statements erleichtert und dankbar für das Vertrauen des Aufsichtsrats. Eberl betonte, der FC Bayern sei für ihn seit seiner Jugend eine Herzensangelegenheit, während Dreesen die gemeinsame Arbeit mit dem Team und den Fans als Antrieb für die Zukunft bezeichnete, wie die ZEIT und Sky Sport berichten.