Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) warnt vor Diskriminierung durch Künstliche Intelligenz (KI) und sieht dringenden Handlungsbedarf bei Transparenz und Qualitätsstandards. KI-Systeme übernähmen beim Training mit Internetdaten vorhandene Vorurteile und könnten dadurch bestehende Ungleichheiten verstärken, sagte sie den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Die Antwort auf diese Risiken bestehe nicht nur in Regulierung, sondern auch in mehr Offenheit und klar definierten Standards.
Warnung vor Vorurteilen in KI-Systemen
Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) betonte gegenüber den Zeitungen der Funke-Mediengruppe, dass KI mit Internetdaten trainiert werde und dabei enthaltene Vorurteile übernehme. KI werde mit Internetdaten trainiert und übernehme darin enthaltene Vorurteile, sagte die CDU-Politikerin den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. "Die Antwort darauf ist nicht nur Regulierung, sondern mehr Transparenz und klare Qualitätsstandards." (Quelle: Zeitungen der Funke-Mediengruppe)
Benachteiligung von Frauen bei Bewerbungen befürchtet
Als Beispiel nannte Prien laut den Zeitungen der Funke-Mediengruppe die Vorauswahl von Bewerbungen durch KI-gestützte Systeme. "Werden solche Systeme mit historischen Unternehmensdaten trainiert, kann es zu Benachteiligungen von Frauen kommen", warnte sie. "Wenn in der Vergangenheit überwiegend Männer in bestimmten Positionen eingestellt oder befördert wurden, lernt die KI solche Muster." (Quelle: Zeitungen der Funke-Mediengruppe)
Forderung nach Transparenz und Diversität
Prien forderte laut den Zeitungen der Funke-Mediengruppe klare Standards für Transparenz bei Trainingsdaten, Prüfmechanismen auf Diskriminierungsrisiken und stärkere Diversität in Entwicklungsteams. "Wir müssen uns fragen, ob Entwicklung, Training und Einsatz dieser Systeme die Perspektiven von Frauen ausreichend berücksichtigen", so die Frauenministerin. Derzeit seien Frauen in der KI-Entwicklung und in technischen Führungspositionen deutlich unterrepräsentiert. Das präge Fragestellungen, Datenauswahl und Bewertungsmaßstäbe. "Ob das immer klassische Regulierung bedeutet oder auch Selbstverpflichtungen oder Zertifizierungen umfassen könnte, muss im Detail diskutiert werden." (Quelle: Zeitungen der Funke-Mediengruppe)
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