Eine Autofahrt in die Osnabrücker Fußgängerzone hat am Freitagabend für zwei Männer strafrechtliche Folgen gehabt. Polizeibeamte kontrollierten gegen 19:45 Uhr ein Fahrzeug mit laufendem Motor im Bereich Gerberhof (am OPG Parkhaus Vitihof) – und stießen dabei auf eine größere Menge mutmaßlichen Marihuanas, eine Schreckschusswaffe und ein Einhandmesser.
Nach Angaben der Polizei war den Einsatzkräften das Fahrzeug in der Fußgängerzone aufgefallen, weil es dort mit laufendem Motor stand. Da das Befahren dieses Bereichs nicht gestattet ist, entschlossen sich die Beamten zu einer Kontrolle, um den Grund für die Nutzung der Straße zu klären.
Geruch aus dem Fahrzeuginneren führt zu weiterer Kontrolle
Bei der Kontaktaufnahme mit den beiden männlichen Insassen nahmen die Polizeibeamten einen deutlichen Marihuanageruch wahr, der aus dem Auto drang. Daraufhin wurden die Männer aufgefordert, das Fahrzeug zu verlassen.
Bei der anschließenden Durchsuchung entdeckten die Einsatzkräfte in der Seitentür mehrere Tütchen mit augenscheinlich Marihuana. Im Fußraum fanden sie zudem eine weitere Tüte mit Betäubungsmitteln.
Auch Waffe, Messer und Verpackungsmaterial sichergestellt
Im weiteren Verlauf der Durchsuchung stellte die Polizei außerdem eine Schreckschusswaffe und ein Einhandmesser sicher. Hinzu kam diverses Verpackungsmaterial, das nach Einschätzung der Ermittler typischerweise im Zusammenhang mit dem portionierten Verkauf von Betäubungsmitteln verwendet wird.
Die aufgefundenen Drogen wurden beschlagnahmt. Nach ersten Erkenntnissen handelt es sich um rund 250 Gramm Marihuana.
Schwere Vorwürfe gegen die Insassen
Gegen die beiden Fahrzeuginsassen wurden Strafverfahren eingeleitet. Nach Polizeiangaben besteht der Verdacht des unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln unter Mitführen von Waffen. Die weiteren Ermittlungen dauern an.
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