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Startseite OsnabrückWie gefährlich ist Fahrradfahren in Osnabrück wirklich? [Voting]
OsnabrückVerkehr

Wie gefährlich ist Fahrradfahren in Osnabrück wirklich? [Voting]

von Sophie Scherler 5. April 2018
von Sophie Scherler 5. April 2018
Foto: Shutterstock.com
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Am heutigen Donnerstag (5. April 2018) ist erneut eine Fahrradfahrerin bei einem Unfall mit einem LKW an der Hansastraße schwer verletzt worden. Schon wieder, könnte man sagen, denn alleine im letzten Jahr wurden 842 Fahrradunfälle in und um Osnabrück registriert, dabei erhielt die Stadt noch im November den Titel als fahrradfreundliche Kommune in Niedersachsen. Wie passt das zusammen?

Viele werden jetzt wahrscheinlich argumentieren, dass die Anzahl der Unfälle mit Radfahrern in den vergangenen Jahren abgenommen hat. Das stimmt zumindest kurzzeitig. Zum Vergleich aber die Zahlen aus dem Jahr 2015: 778 Radfahrer waren in diesem Jahr in Unfälle verwickelt, dabei betrug der Anteil des Fahrradverkehrs am Osnabrücker Gesamtverkehr nur etwa 12%. Schaut man sich andere Städte an, wird erst deutlich, wie hoch die Anzahl der Unfälle insgesamt ist.

In Oldenburg, eine Stadt von ähnlicher Einwohnerzahl und Größe, wurden 2015 nur 648 Fahrradunfälle verzeichnet, obwohl der Fahrradanteil am Gesamtverkehr dort mehr als 40% beträgt. Und trotzdem gilt Osnabrück als fahrradfreundlich. Das scheint nicht angemessen.

Nicht nur Radfahrer schuld an Unfällen

Mindestens genauso strittig wie der Titel als fahrradfreundliche Kommune, ist die Schuldfrage bei den registrierten Unfällen. Waren es unaufmerksame Autofahrer? Eine ungünstige Straßenführung? Oder abgelenkte Radfahrer? Die Wahrheit liegt wohl irgendwo in der Mitte. Laut Statistiken der Polizei werden 40% dieser Unfälle von Radfahrer selbst verursacht. Sie fahren auf der falschen Seite, sind durch Handys abgelenkt oder passen schlichtweg nicht auf, wo sie hinfahren. 40% bedeutet aber im Gegenzug auch, dass bei mehr als der Hälfte der Unfälle die Radler nicht die Verursacher sind. Oftmals übersehen LKW- oder Autofahrer beim Abbiegen nach rechts die Fahrradfahrer neben sich. In seltenen Fällen sind auch Straßenrennen die Ursache für Zusammenstöße.

Fahrradweg Osnabrück, Natruper Straße

Manchmal gibt es auch Fahrradwege im Überfluss…, hier an der Natruper Straße

Verkehrsführung für Radfahrer in Osnabrück nicht zu Ende gedacht

Was vermutlich eine Mitschuld an den hohen Unfallzahlen trägt, ist aber sicherlich die Verkehrsführung für Radfahrer im Allgemeinen. Man denke zum Beispiel an den Anfang der Meller Straße: Radfahrer die von stadtauswärts kommen, fahren zunächst auf einem Radweg, der ist dann kurz vor dem Rosenplatz plötzlich zu Ende. Wer dort entlang fährt, muss über die gesamte Bus- und Autospur auf einen Fahrradstreifen mitten auf der Straße wechseln. Warum wird der Radweg hier nicht durchgängig bis zur Ampel fortgeführt?
Außerdem gilt für Autofahrer beim Überholen eines Radfahrers, dass ein Mindestsicherheitsabstand von 1,50m eingehalten werden muss. Wer sich einmal die Radwege in Osnabrück anschaut, wird schnell feststellen, dass das an den meisten Straßen gar nicht möglich ist. Damit zwischen Auto und Rad der geforderte Abstand eingehalten werden kann, müssten die meisten Radler auf den Fußweg und die Autos auf die jeweils nächste Spur wechseln, das lässt sich schlichtweg nicht umsetzten.

Fahrradweg, Abstand

Einfach mal die volle Straßenbreite nutzen um Abstand zu erzwingen?

Was denken Sie?

In den kommenden Wochen wird sich auf Grund der verbesserten Wetterlage die Anzahl der Radfahrer auf Osnabrücks Straßen wieder erhöhen. Damit dabei niemand verletzt wird, müssen Rad- und Autofahrer gleichermaßen aufpassen, besonders an großen Kreuzungen und im toten Winkel von LKWs. Etwas mehr Sicherheit kann so geschaffen werden. Und trotzdem:
Ich fühle mich beim Radfahren nicht sicher. Und Sie?

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Weiterlesen: Piraten und UWG fordern Rechtsabbiegeverbot für LKW

Titelfoto: Shutterstock

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Sophie Scherler

Sophie Scherler ist seit März 2018 Redakteurin bei der Hasepost, zwischenzeitlich absolvierte Sophie Scherler erfolgreich ein Volontariat bei der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). Seit Herbst 2021 ist sie wieder angestelltes Mitglied unserer Redaktion.

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