In der Nacht zu Montag hat es in einem Dönerimbiss in Hofheim im Main-Taunus-Kreis eine Explosion
Die Spurensicherung und das Landeskriminalamt (LKA) sind vor Ort, um die genauen Umstände zu klären. Nach aktuellem Ermittlungsstand gehe man von einer vorsätzlichen Beschädigung aus, wie die wlz-online unter Berufung auf eine Pressemitteilung der Polizei mitteilt. Auch die hessenschau bestätigt, dass die Polizei von einer vorsätzlichen Tat ausgeht.
Sprengstoffexperten suchen nach Ursachen
Spezialisierte Sprengstoffermittler seien im Einsatz, um die Ursache zu ermitteln. Die genauen Hintergründe und Motive sind jedoch noch unklar. Die wlz-online spekuliert, ob der Vorfall zu einer jüngsten Serie von Anschlägen im Rhein-Main-Gebiet gehören könnte. Das LKA hat hierfür eine Taskforce zum Phänomen „Violence as a Service“ gegründet, bei dem Täter über Messengerdienste oder Gaming-Plattformen für Straftaten angeworben werden.
Drogenhandel und Rache als mögliche Motive
Die möglichen Motive reichen laut Chefermittlerin Uta Prenzel von Einschüchterungen im Drogenhandel bis hin zu Schutzgelderpressung oder Rache. Tag24 berichtet, dass es sich bei dem betroffenen Imbiss um den bekannten Dönerladen „Umami“ handelt, der in sozialen Medien als Hotspot gefeiert wird. Die Wucht der Detonation sei so stark gewesen, dass selbst im ersten Stock des Gebäudes Fensterscheiben herausgerissen wurden.